Betrügerische Bitcoin-Plattformen kontaktieren Betroffene

Betrügerische Bitcoin-Plattformen kontaktieren Betroffene

Von | 21. Februar 2020, 9:46

Unseriöse Trading-Plattformen versuchen ihren Opfern mit unterschiedlichsten Maschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Einige frühere Betroffene der Bitcoin-Betrugsplattformen werden nun erneut kontaktiert, obwohl sie bereits jeglichen Kontakt abgebrochen hatten: Angeblich wurden zwischenzeitlich hohe Gewinne erzielt, die nach Zahlung der Steuern beantragt werden könnten. Hier darf nichts bezahlt werden!

Bildquelle: Watchlist Internet

Bildquelle: Watchlist Internet

Während viele Personen nur die ersten Investments in der Höhe von 200 bis 300 Euro verloren, da sie den Betrug anschließend schnell erkannten, erlitten andere einen Schaden über mehrere hunderttausend Euro.

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Falsche Bitcoin-Gewinnmitteilungen

Sollten auch Sie den Kontakt zu den Kriminellen nach Ihren ersten Investments auf einer betrügerischen Plattform abgebrochen haben, dann nehmen Sie sich nun vor weiteren Nachrichten der Kriminellen in Acht. Diese beinhalten beispielsweise folgende Behauptungen:

Hallo Trader,

Sie wurden nun zur Auszahlungsabteilung weitergeleitet. Ihr Trading-Account wurde zwischenzeitlich geschlossen. Ihr Guthaben am Konto beträgt 45020.71 Euro.

Um den Betrag zu beheben, setzen Sie bitte folgende Schritte:

  1. Bestätigen Sie die Auszahlung per Antwort-Mail.
  2. Wählen Sie die Auszahlungsmethode und Währung.
  3. Bezahlen Sie vorab die Steuern in der Höhe von 10% für Ihre Gewinne. Die Informationen dazu erhalten Sie in einem nächsten Schritt. Ihre Gewinne erhalten Sie unmittelbar nach Zahlung der Steuern.

Ihr letzter Kontakt zur Trading-Plattform kann bereits Jahre zurückliegen, wenn Sie eine derartige Nachricht erhalten.

Was ist bei Erhalt der Nachricht zu tun?

Sollten Sie eine derartige Nachricht erhalten, dann gehen Sie keinesfalls auf die Inhalte ein und löschen Sie sie einfach. Leider sind sämtliche darin aufgestellten Behauptungen frei erfunden und es gibt keine Gewinne, die Ihnen ausgezahlt werden könnten. Die Kriminellen versuchen durch die Nachrichten lediglich, Ihnen weiteres Geld zu stehlen. Sämtliche Zahlungen, die Sie hier vornehmen sind verloren und landen direkt in den Händen der BetrügerInnen.

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Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

Quelle: Watchlist Internet

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