Dem kriminalistischen Spürsinn und der Aufmerksamkeit eines Anwohners im Fuldaer Stadteil Niesig ist es zu verdanken, dass dem Betrugskommissariat -K23- der Fuldaer Kriminalpolizei ein Serienbetrüger ins Netz ging.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Im April dieses Jahres beobachtete ein Anwohner über mehrere Tage hinweg, wie ein junger Mann auf offener Straße den Postzusteller abfing und Pakete annahm.

Als der Anwohner später ein geleertes Paket vorfand und feststellte, dass der vermeintliche Empfänger unter der Anschrift gar nicht wohnhaft ist, wurde er misstrauisch und verständigte die Polizei.

Nur zwei Tage später konnten Kriminalbeamte dann die jugendliche Komplizin des 25- jährigen amtsbekannten Haupttäters aus Fulda auf frischer Tat bei der betrügerischen Annahme eines „fremden“ Paketes festnehmen.

Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen zeigte sich, dass es sich bei dem erwerbslosen Mann um einen Serienbetrüger handelt, der offensichtlich durch betrügerische Internet- Bestellungen von Handys, Elektroartikeln, Werkzeugen und Kleidungstücken bei diversen Versandhäusern seinen Lebensunterhalt bestreitet.

 

Waren an Hehler veräußert

Größtenteils wurden die Waren dann anschließend an Dritte verkauft, um so an Bargeld zu gelangen.

Auch die Ankäufer der kriminell erlangten Waren, die sogenannten Hehler, konnten namhaft gemacht werden.

Insgesamt konnten die Beamten dem Mann über 300 kriminelle Bestellungen nachweisen.

Er gelangte auf diese Art und Weise an Waren im Wert von über 20.000 Euro.

Quelle: Polizei Osthessen – Fulda


SPONSORED AD


-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady