Produktempfehlung: Kaspersky lab

Vorsicht, seit wenigen Tagen sind wieder vermehrt gefälschte Rechnungen im Umlauf, die Ihre Empfänger in eine Falle locken wollen. Diese Rechnungen laufen alle identisch ab, sehen auch optisch identisch aus, weisen zwischendurch jedoch unterschiedliche Zahlungsempfänger aus.

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In diesem beschriebenen Fall wird in der Rechnung behauptet, dass es eine unautorisierte Zahlung an “Baur” gegeben hätte, welche man mit Hilfe des Links in der E-Mail gestoppt werden könne. Dieser Link führt jedoch in eine Falle.

Wichtiger Hinweis: Erwähnte Unternehmen (PayPal & Baur) haben mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihre Namen missbräuchlich verwendet werden, um Nutzer in die Falle zu locken!

Der Betreff dieser E-Mail lautet “Achtung: Ihr Konto wurde gesperrt – sofortiges Handeln erforderlich!”, optisch zeigt sich die E-Mail auf folgende Weise:

 

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Der Empfänger wird mit vollem Namen angesprochen, bitte niccht irritieren lassen! Der Inhalt lautet:

Guten Tag [Vorname] [Nachname],

Unser Sicherheitssystem hat eine unautorisierte Zahlung über 652,22 EUR an BAUR Versand GmbH & Co KG (buchung@baur.de) gestoppt!

Bearbeitungsnummer: PP-004-852-670-750

Ferner triggert die E-Mail, indem sie mit Vorurteilen spielt. Als angeblicher Empfänger der Waren ist folgende erfundene Adresse angegeben:

Murat Türk
Postnummer: 47167457
Packstation 152
12621 Berlin

Das Ziel dieser E-Mail liegt darin, auf PayPalkunden zu treffen und diese mit dem erfundenen Inhalt zu irritieren, so dass sie auf den eingebauten Link in der E-Mail klicken.

Phishing!

Vorsicht! Der Klick auf den Link in der E-Mail führt den Leser jedoch auf eine gefälschte Webseite, die einem Login auf Amazon gleicht. Bereits beim Laden der Webseite meldet sich unser Kaspersky Internet Security zu Wort und blockiert den Zugang.

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Ohne Blockade öffnet sich eine Webseite, welche PayPal nachempfunden ist. Die Adresse der Webseite lautet “privatkunden.sslgate7088.com”, das ist nicht PAYPAL. Zunächst geht es hier um die Logindaten, welche mittel gefälschter Formularfelder abgefragt werden. Im Anschluss daran erscheinen Formularfelder, welche persönliche Daten abfragen, danach zudem um die Eingabe von Zahlungsinformationen bitten.

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Wir warnen davor, auf diesen Seiten wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da diese in den Händen von Betrügern landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.