Frankfurt – Im Verlauf der letzten Tage, wurde ein 30-jähriger Betrüger gleich zweimal festgenommen. Er steht im Verdacht, über eine Internetplattform Bitcoins zum Kauf angeboten zu haben und sie schließlich nicht wie vereinbart übermittelt zu haben.

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Am Sonntag, den 23. April 2017 suchte ein 27-jähriger Mann das 1. Polizeirevier auf, um eine Anzeige gegen einen zunächst unbekannten Betrüger zu erstatten. Der 27-Jährige hatte zuvor über eine Internetplattform Bitcoins bestellt, die Summe in bei einem Treffen bar übergeben und anschließend die „Ware“ nicht erhalten.

Als der mutmaßliche Täter erneut „digitale Münzen“ zum Kauf anbot, informierte das Opfer die Polizei darüber. Der 27-Jährige und der Bitcoin-Verkäufer verabredeten sich in der Zeil, wo die Beamten den mutmaßlichen Täter schließlich festnahmen. Der 30-Jährige führte unter anderem einen Schlüssel für ein Schließfach am Koblenzer Hauptbahnhof sowie mehrere Goldbarren mit sich. Als er dem Haftrichter vorgeführt wurde, durfte er das Gerichtsgebäude zunächst als freier Mann verlassen.

Doch dies sollte nicht lange so bleiben: Als seine vermeintliche Wohnung gestern durchsucht werden sollte, stellte sich heraus, dass diese so nicht existent war.

In dem Schließfach fanden die Kollegen der örtlichen Bundespolizei weiteres Beweismaterial wie Festplatten und USB-Sticks. Währenddessen redete der Tatverdächtige auf die Beamten ein und versuchte sie dazu zu bewegen, sein Hab und Gut aus dem Schließfach an ihn auszuhändigen.

Ein untauglicher Versuch: Die Gegenstände wurden sichergestellt und er vorläufig festgenommen. Der Haftrichter hatte in der Zwischenzeit aufgrund der neuen Beweislage einen Untersuchungshaftbefehl ausgestellt.

Der 30-jährige Tatverdächtige wird heute erneut dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

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