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Facebook lässt jedem Nutzer die Wahl, die Vorschautexte von geposteten Links nach eigenem Willen anzupassen.

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Mimikama: Information

 

Diese Funktion ist recht nützlich, wenn man der Ansicht ist, dass die Originaltitel, welche als Vorschau angezeigt werden, für einen selbst nicht passend erscheinen oder nach eigenem Gefühl einer Individualisierung bedürfen. Doch Vorsicht: wer an dieser Stelle meint, Manipulieren zu müssen, muss eventuell mit Konsequenzen rechnen!

So kann man anpassen:

Diese Veränderungen kann jeder Facebooknutzer vornehmen, da es sich um einen einfachen Klick handelt. Man benötigt lediglich einen Link aus dem Netz und das Wissen, wo man hinklicken muss. In dem folgenden Video beschreiben wir diese Funktion:


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Hohes Manipulationspotential

Diese Möglichkeit der Anpassung kann natürlich auch zu Manipulationen hervorrufen. So herrscht zwischen dem Spiegel online und der Pegida derzeit eine Debatte genau um diese Darstellung der Überschriften. So erscheint auf der Facebookseite der Pegida folgende Darstellung, welche in der Überschrift das Wort “Asylbetrüger” trägt:

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(Screenshot: öffentlicher Status)

In der aktuellen Vorschauanzeige dieses Artikels erscheint jedoch diese Darstellung:

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(Screenshot: öffentlicher Status)

Das Problem hierbei ist nicht generell die eventuell veränderte Überschrift, sondern eher der Vorwurf, dieses Wort in dem Kontext genutzt zu haben.

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(Screenshot: öffentlicher Status)

Möglichkeiten des Nachweises?

Schwer. Man kann lediglich in solchen Fällen nach Parallelstellen suchen, welche zu gleicher Uhrzeit den Link verbreitet haben und diese Standardtexte als Referenz nehmen. Ebenso könnte man den Metatext der Originalseite betrachten und nach der Angabe der “last modified” Angabe suchen, denn aus diesem nimmt sich Facebook die Daten, welche zu einem Link eingeblendet werden. Im Falle des umstrittenen Textes sieht das, was Facebook aus dem Link liest, so aus:

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(Screenshot: Facebook, Debugger-Angaben)

Jedoch sind diese Indizien auch manipulierbar, so dass es am Ende wirklich einer Parallelstellensuche bedarf, um den Text  zu zeigen, welcher am 16.08.2015 um 18:55 Uhr wirklich standardmäßig eingeblendet wurde.

Abgesehen vom aktuellen Fall

Um Problemen aus dem Wege zu gehen raten wir dazu, die standardmäßig eingeblendeten Texte auf Facebook nicht zu sehr zu ändern, bzw. gar zu  manipulieren. Im Zweifel kann das Probleme mit sich bringen.

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