Ein Familienhund aus Lübbecke wurde Mittwochvormittag im eigenen Garten vergiftet – die Familie und die Polizei bittet nun um Hinweise, um den Tierquäler zu finden

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Bewohner eines Hauses an der Gehlenbecker Straße haben am Mittwochvormittag festgestellt, dass sich ihre belgische Schäferhündin plötzlich übergeben musste.

Zuvor hatte sich das Tier noch putzmunter im Garten bewegt.

Obwohl die Hündin umgehend in die Tierklinik nach Quernheim gebracht wurde, konnte dem Familienhund nicht mehr geholfen werden.

Laut den in der Klinik vorgenommenen Untersuchungen ist eine massive Vergiftung mit Rattengift zu vermuten oder die Hündin hat einen mit Rasierklingen versetzten Köder gefressen.

Da sich der Vierbeiner am Morgen nur in dem komplett eingezäunten und nicht ohne weiteres einsehbaren Garten des Hauses aufgehalten hatte, deutete alles daraufhin, dass offenbar ein entsprechend präparierter Köder von einem Unbekannten über den Zaun geworfen oder auf andere Weise auf dem Grundstück deponiert wurde.

Die Familie erstattete am Donnerstagmorgen Anzeige bei der Polizei.

Die bittet nun Zeugen, die entlang der Gehlenbecker Straße im Bereich der Einmündung mit der Bleichstraße eine verdächtig wirkende Person oder ein Fahrzeug bemerkt haben, sich bei ihr zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei in Lübbecke unter (05741) 2770 entgegen.

Bereits Ende August war ein Hund auf dem Grundstück einer Familie an der Niedertorstraße auf ähnliche Weise vergiftet worden. Auch hier starb das Tier qualvoll. Ob ein Zusammenhang besteht, ist unklar.

Quelle: Polizei Minden-Lübbecke

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