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Kann das sein? Eine behaarte Forelle?

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Ein Bild geht um in der sozialen Netzwerkwelt. An einem Fluss hält ein Angler einen Fisch in der Hand, der tatsächlich mit einem weißen Fell bedeckt ist – der Fisch. So eine Forelle mit Fell sieht schon beeindruckend aus, allerdings stellt sich natürlich die Frage nach der Echtheit des Bildes. Die „Fell – Forelle“ ist in Bereichen Nordamerikas und Island eine bekannte Legende. Bereits im 17. Jahrhundert wurde über eine „gefiederte Forelle“ berichtet. In den USA wurde der Fisch erstmals 1929 im Montana Wildlife Magazine in einem Artikel von J. H. Hicken erwähnt.

Screenshot des Statusbeitrags auf Facebook, zu welchem wir diverse Anfragen erhielten:

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Im Royal Museum of Scotland ist eine Forelle ausgestellt, die von Ross C. Jobe „hergestellt“ wurde, er hat sie einfach mit Hasenfell überzogen.

Es gibt aber keine echten „Fellforellen“, jedoch einen Pilzbefall, der sich in fellähnlichen Büscheln darstellt, allerdings nicht als dichtes Fell. Außerdem gibt es noch den Mirapinna esau, einen schuppenlosen Tiefseefisch, der mit kurzen, haarigen Auswüchsen bedeckt ist.

Der Fisch auf dem Foto ist nicht büschelweise bewachsen, sondern von einem dichten Fell bedeckt, damit scheidet der Pilzbefall aus. Ein Tiefseefisch in einem Flusslauf ist aber ebenso unglaubwürdig, zumal der Mirapinna esau in seiner Gestalt nicht dem Fisch auf dem Foto entspricht.

Gibt es die haarige Forelle jetzt ja oder nein?

Wir können nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob das Bild eine Fälschung ist. Was bestätigt ist, ist dass alle bisher aufgetauchten Exemplare, das Werk mehr oder minder begabter Handwerker war und dass die haarige Forelle ebenso zu den sagenhaften Wesen dieser Welt gehört, wie etwa der Yeti, Bigfoot und der Wolpertinger.

Es gibt Menschen, die an diese Wesen glauben und glauben wollen und auf der anderen Seite gibt es die, die zunächst einen wissenschaftlichen Beleg für die Existenz haben wollen. Man könnte fast sagen, die Existenz dieser Wesen ist eine Glaubensfrage.

Was wir an dieser Stelle sagen können, ist, dass wir keine stichhaltigen Beweise für die Echtheit des Bildes finden konnten, aber auch keinen Beweis für eine Fälschung. Es bleibt also bis zum endgültigen Beweis jedem selber überlassen, wie er mit der Information umgeht.

Quellen:

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