Am gestrigen Tage (05.02.2016), dem Altweiberdonnerstag, wurde eine belgische Reporterin vor laufender Kamera von zwei Männern begrapscht.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Die Schlagzeilen reißen nicht ab, ganz vorn dabei heute morgen BILD und Focus: “SEX-ATTACKE VOR LAUFENDER KAMERA” (Caps-Lock Alarm) oder „Eine Hand auf meiner Brust“ bekommt man zu lesen.

Einer fasste ihr an die Brust, der andere rieb sich an ihr.

Posted by Bild on Freitag, 5. Februar 2016

Die Polizei verkündet dazu in einer Pressemeldung vom 04. Februar 2016:

In einem Fall berührten zwei noch unbekannte Täter während einer TV-Live-Übertragung am Alter Markt eine 42-jährige belgische Journalistin unsittlich.

Unter den jeweiligen Statusmeldungen auf Facebook sind nun viele Fragen offen, man hat in beiden Artikeln keine Bilder oder Videos zu diesem Übergriff gezeigt.

Wo die wohl wieder her kommen?! Aber das zeigt ganz klar das die Typen nicht mal Ansatzweise eine Hemmschwelle haben wenn man es vor laufender Kamera macht… Aber natürlich war das auch wie immer nur ein Einzelfall wie jeden Tag

Ebenso stellen Nutzer die Frage nach der Existenz der Übertragung:

Ich werde das Gefühl nicht los,dass an dieser Geschichte etwas nicht stimmt! Wo ist das Video bis jetzt habe ich noch keins gesehen.Lass mich gerne noch vom Gegenteil überzeugen.


SPONSORED AD


Die Übertragung gibt es!

Man findet nun tatsächlich im Internet Quellen, welche diese Übertragung und auch den dargestellten Verhalt zeigen. Diese Quellen sind öffentlich zugänglich, das Video kann man aus privater Quelle bei Youtube sehen. Hier wird das beschriebene “reiben” (so wie es die BILD) beschreibt recht deutlich:


(eingebettetes Bildmaterial, Inhalt auf Youtube)

Die andere Szene ist unter anderem auf Twitter zu sehen.


(eingebettetes Videomaterial, Inhalt auf  Twitter)

Karneval 2016

Das Wochenende beginnt gerade erst. Die Polizei Köln resümiert bereits, dass das eigene frühzeitige Eingreifen die richtige Taktik sei. In der Presseerklärung zum gestrigen Tag heißt es:


POL-K: 160205-2-K/LEV Auftakt des Straßenkarnevals – Bilanz

05.02.2016 – 08:23

Köln (ots) – Nach der ersten erfreulichen Zwischenbilanz von 17.51 Uhr ist die Zahl der freiheitsentziehenden Maßnahmen bis heute Morgen (5. Februar) um sechs Uhr auf 190 angestiegen. Die Polizei Köln war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und sorgte durch konsequentes Einschreiten und sichtbare Präsenz für Sicherheit. Die Taktik der niedrigen Einschreitschwelle ging auf. Straftäter oder aggressive Betrunkene wurden mit Platzverweisen belegt bzw. frühzeitig aus dem Verkehr gezogen.

Mit dem erhöhten Alkoholkonsum stieg in den Abendstunden leider auch das Aggressionspotential. Immer häufiger mussten die eingesetzten Polizeikräfte einschreiten, um Eskalationen zu verhindern.

Gegen 18.45 Uhr kam es vor einer Diskothek am Rudolfplatz zu Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen. Hierbei verletzten sich drei Personen.

Um 18.50 Uhr erhielt die Polizei Köln Kenntnis darüber, dass in einer Traditionsgaststätte am Hohenzollernring Reizstoff freigesetzt wurde. Das Pfefferspray trug ein 24-jähriger Mann in seiner Hosentasche. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

In Leverkusen-Schlebusch kam es zu Streitigkeiten innerhalb einer größeren Personengruppe. Durch das schnelle und konsequente Einschreiten verhinderte die Polizei eine Eskalation unter den circa 40 Beteiligten. Die Beamten sprachen vor Ort 37 Platzverweise aus und nahmen drei Personen in Gewahrsam.

Aus dem Karnevalsgeschehen und der allgemeinen Einsatzlage im Kölner Stadtgebiet kam es zu 181 freiheitsentziehenden Maßnahmen und 467 Platzverweisen. Bislang wurden bei der Polizei Köln 23 Taschendiebstähle, 143 Körperverletzungen und sechs Raubstraftaten angezeigt.

In 13 Fällen mussten sich die eingesetzten Beamten gegen Widerstandshandlungen zur Wehr setzen. Dabei verletzten sich 11 Polizisten leicht.

Darüber hinaus kam es zu 18 angezeigten Sexualdelikten. Diese Delikte beinhalten den Straftatbestand von der sexuellen Beleidigung bis hin zur Vergewaltigung.

Insgesamt nahm die Polizei Köln 224 Anzeigen auf. (bk)

Quelle: Pressemeldung Polizei Köln

-Mimikama unterstützen-