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In Berlin sollen auf zwei Grundstücken Container für 1.000 Flüchtlinge aufgestellt werden. Dafür müssen auf einem der Grundstücke diverse Bäume extra gefällt werden, so zumindest will es der anonyme Verfasser des gezeigten Schriftstückes wissen.

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Brief

Dabei stützt sich der Verfasser auf eine Meldung in der Berliner Morgenpost vom 17.02.2016

„Aber zumindest bei den Containern gibt es nun Bewegung. Bisher sind nach Angaben aus Koalitionskreisen 15 Standorte einvernehmlich mit den Bezirken abgestimmt. Hier sollen im Regelfall jeweils 500 Menschen in Containern unterkommen, auf zwei Grundstücken sind Schlafplätze für 1000 Flüchtlinge vorgesehen. Es sind dies das Vorfeld des Terminalgebäudes am Flughafen Tempelhof und der Fürstenwalder Damm 388 in Treptow-Köpenick.“

Dazu gibt es einen Beschluss des Berliner Senates.

Demnach dient die Grundstücksliste als Grundlage für Gespräche mit den Bezirken, ein Grundstückstausch innerhalb der Bezirke ist möglich.

Wenn aber ein Grundstückstausch innerhalb der Bezirke möglich ist, so ist die Liste nicht abschließend und die Informationen aus der Morgenpost sind bereits irreführend. Demzufolge ist der Verfasser des anonymen Schreibens ebenfalls einer Fehlinformation aufgesessen und hat diese noch etwas aufgebauscht.

Um sicher zu gehen hat sich unser Kollege Mike mit der Berliner Senatskanzlei in Verbindung gesetzt und zu dem Grundstück am Fürstenwalder Damm folgende Auskunft erhalten:

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Bezirksamt ist auf dem Grundstück Fürstenwalder Damm 388 weder eine Rodung des Waldes, noch das Fällen von einzelnen Bäumen aktuell genehmigt.

Es gibt also noch gar keine Genehmigung für die Rodung, weiß der anonyme Verfasser mehr, oder will er einfach nur Stimmung machen? Schwer zu sagen, aber generell erscheinen anonym aufgehängte Schreiben mehr als fragwürdig und dieses macht da keine Ausnahme.

Fazit:

Wie so oft sollten auch hier gezielt Fehlinformationen, allerdings von der Morgenpost verursacht, verteilt werden, um die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, um sie gegen die „Fremden“ aufzubringen. Lasst Euch nicht auf diese Art aufs Glatteis führen, fragt uns wir geben unser Bestes, um für Euch die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Autor: Jens H., mimikama.at
Recherche: Mike S., mimikama.at

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