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Ein erschreckendes Foto ist derzeit häufiger auf Facebook zu sehen: ein Baby hat ein geschwollenes Gesicht, die Wangen sind stark gerötet und geschwollen. Die Haut zeigt Risse. Zu diesem Bild gehört eine Warnung vor eine Sonnencreme mit dem Namen “Banana Boat Kids”. Hinter diesem Bild und auch der Warnung steckt eine Geschichte, deren Verlauf wir hier nochmals dokumentieren.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Bei dem Kind handelt es sich um die 14 Monate alte Kyla aus Kanada. Das Foto ist erst wenige Wochen alt und wurde am 8. Mai 2017 von ihrer Mutter Rebecca Cannon auf Facebook hochgeladen. Nach Aussagen der Mutter traten die Verbrennungen auf, nachdem sie ihre Tochter mit einer Sonnencreme einsprühte (ein Aerosolspray).

Kurze Zeit nachdem sie die Creme auftrug, wurde das Gesicht des kleinen Mädchens rot und schwoll an. Die Schwellungen wurden immer stärker, das Gesicht wurde rot und Blasen bildeten sich.

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Rebecca Cannon brachte ihr Kind zu einem Arzt, der Verbrennungen zweiten Grades diagnostizierte. Zunächst war jedoch nicht klar, was diese Verbrennungen auslöste. Die Mutter schloss jedoch auf die Sonnencreme als Ursache, welche sie sich zu Besuch bei ihrer Schwester geliehen hatte.

Statusmeldung

Daraufhin veröffentlichte sie eine Statusmeldung auf Facebook, um vor diesem Produkt zu warnen. Auf diese Warnung über Facebook gab es viele Leserreaktionen und auch der Hersteller Banana Boat äußerte sich in auf Medienanfragen. So antworteten sie gegenüber CBC News [1]:

„We are greatly concerned when any person encounters a reaction using our products,“ the company wrote in a statement to CBC News, saying all Banana Boat products undergo rigorous testing and meet all relevant Health Canada regulations.

„We have spoken with the consumer and asked for the product so that our quality assurance team can look into this further. Without examining the product, it is difficult to determine what may have caused the problem as described.“

Man sei demnach besorgt, wenn Personen auf ein Produkt Reaktionen zeigen. Alle Produkte werden durchgehend getestet und erfüllen die kanadischen Gesundheitsvorschriften.  Man stehe jedoch mit den Verbrauchern in Kontakt, so dass die Qualitätssicherung dem weiter nachgehen kann und genau bestimmen kann, wo das Problem genau liegt.

Ebenso führte der Hersteller an, dass die Produkte ph-neutral sind und somit in Wechselwirkung mit anderen Cremes oder Pflegeprodukten hervorrufen können.

Andere Fälle

Bereits im Januar 2017 kam es zu Vorwürfen gegenüber Banana Boat. In einem Artikel von ABC Australien (Info: Januar ist Sommer auf der Südhalbkugel) erfährt man [2]:

Banana Boat sunscreen: Woman and children suffer ‚horrific‘ burns, blame SPF 50 product

In diesem Artikel liest und sieht man von sehr ähnlichen Verbrennungen und auch hier spricht eine Hautärztin davon, dass es zu Vorfällen bei Menschen mit Problemen gegenüber Aerosol-Sprays kommen kann.

Wie geht es nun Kyla?

Um es abzuschließen: vor einer Woche veröffentlichte Rebecca Cannon ein neueres Foto ihrer Tochter.

via