Der Junge Timothy Eli Thompson kam ohne Nase zur Welt. Er hat keine Nasengänge und keine Nasenhöhlen. Ein selbstständiges atmen ist daher nicht möglich.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-


Quelle: Öffentlicher Statusbeitrag BrandiMcGlathery

Seine Mutter postete Bilder des kleinen Tim auf Facebook und sie bekam viel Zuspruch. Die Facebook-Community empfand die Fotos nicht schockierend.

Facebook jedoch sah dies anders.

Zu „schockierend“ seien die Bilder, so Facebook.  Für seine Eltern ist Ihr Junge perfekt und ob er sein Aussehen korrigieren will, solle er selbst entscheiden.

Die Mutter berichtet auf Ihrer Facebook-Seite laufend über den Gesundheitszustand Ihres Jungen.

Nachdem das veröffentlichte Foto von einer “Anti-Abtreibungsgruppe” geteilt wurde, so macht es im Moment den Anschein, wurde das Foto von Facebook gelöscht.

Die Mutter glaubt diese Aussage jedoch nicht. Sie ist der Meinung, dass das Foto bewusst von Facebook gelöscht wurde.

Ihre Meinung dazu:

Ich habe den Status mit einem Link dazu gepostet und geschrieben, dass niemand mich davon abhalten wird, Bilder meines Kindes zu posten“, erzählte Brandi. „Wenn den ganzen Tag über absolut geschmacklose Dinge auf Facebook zu sehen sind, kann ich auch ein Foto meines Sohnes posten.“

Erfolg!

Ihr Statusbeitrag wurde innerhalb weniger Stunden mehr als 30.000x geteilt. Bei Facebook selbst gingen etliche Beschwerden ein und die Sperre wurde aufgehoben.

Kein Einzelfall!

Noch immer ist es unklar, welche Bilder bei Facebook unerwünscht sind und welche nicht. Was wir wissen ist, dass Nacktfotos unerwünscht sind und gewaltsame Bilder immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Kontext gesehen werden müssen. Facebook selbst schreibt ja auch, es gehe um einen respektvollen Umgang. Aber in der Realität ist es oft nicht nachvollziehbar, warum ein harmloses Foto von Facebook entfernt wird- andere bzw. schlimmere Fotos online bleiben dürfen.

Eure Meinung ist uns wichtig! Was sagst Ihr zu diesem Thema?

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady