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2015 beschloss die Regierung Australiens gegen die Invasion der verwilderten Hauskatze vorzugehen, die bereits weitreichenden Schaden in der heimischen Fauna verursachte.

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Wie der ‘MDR’ berichtet, arbeiten Umweltwissenschaftler nach wie vor an einem bestehenden Problem. Bereits seit 2014 in den Medien und noch immer aktuell:

Die Katzenplage Australiens.

2015 sprach die Regierung Australiens von einem 5-Jahre-Programm, bei dem von 2015 bis 2020 Millionen Katzen getötet werden sollen. Auch von katzensicheren Gehegen und die Auswilderung von Tasmanischen Teufeln war die Rede.

Wieder aktuell geworden ist das Thema durch eine Untersuchung, die in der Zeitschrift “Biological Conservation” veröffentlicht wurde, an der mehr als 40 australische Umweltwissenschaftler arbeiten.

Ergebnisse von fast 100 Studien zeigten, dass 99,8 Prozent des australischen Festlandes von Katzen bevölkert wird.

Eingeschleppt von Siedlern

Katzen wurden zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert von Europa nach Australien eingeschleppt und verschuldeten zusammen mit dem Fuchs das Aussterben von rund 27 Säugetierarten, die in Australien heimisch waren.

Darunter zum Beispiel der Wüsten-Langnasenbeutler und das Mondnagelkänguru.

Laut Umweltministerium sind weitere 100 nur in Australien vorkommende Arten stark gefährdet.

Die Zahl der streunenden Katzen bewegt sich je nach Futterangebot zwischen 2,1 und 6,3 Millionen Tieren, so Sarah Legge von der University of Queensland.

Laut Wikipedia soll sich die Zahl der verwilderten Katzen durchaus um die 18 Millionen bewegen.

Die Katze gilt somit als invasive Spezies in Australien.

Mehr Informationen zum 5-Jahres-Plan in englischer Sprache: The Guardian

Quellen: MDR, n-tv, Wikipedia