Das iPhone – ein treuer Freund, und Spion! Was bisher unter Experten als unmöglich galt, ist nun bittere Realität geworden.

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Gleich drei Schwachstellen in der Software des Apple iPhones wurden dazu genutzt, ein Spionageprogramm auf ausgewählten Geräten zu installieren und diese Geräte fortan zu überwachen.

Mit dem neuen Update 9.3.5 sind diese Sicherheitslücken zwar behoben, doch der Imageschaden des als sicher geltenden iPhones wirkt dennoch nach.

Über einen Link, der personalisiert an den Menschenrechtsaktivisten Ahmed Mansur geschickt wurde, sollte das Spionageprogramm auf dessen Handy Daten sammeln und erspähen.

Dieser ließ den Link jedoch genauer untersuchen, und wurde dadurch auf das schädliche Programm, welches ‚Pegasus‘ getauft wurde, aufmerksam.

Es handelt sich bei der Spionagesoftware nach bisherigen Erkenntnissen nicht um eine großflächig angelegte Attacke auf die Daten der vielzähligen iPhone Nutzer, sondern auf gezielte Angriffe auf vereinzelte Personen.

Das hinter der Spionagesoftware stehende Unternehmen scheint aus Israel zu kommen und beteuerte in einem Interview mit der New York Times, die Daten lediglich an offizielle Regierungsbehörden weiter zu verkaufen.

Fazit:

Mit einer Schadsoftware, die bis dahin unbekannte Schwachstellen in Apples iOS-Betriebssystem ausnutzt, wollten Cyberkriminelle das iPhone eines Menschenrechtsaktivisten angreifen. Das Ausmaß der drei bekannten Sicherheitslücken ist beträchtlich.  Alle Versionen des Betriebssystems iOS für iPhones, iPads oder iPod Touch von Version 7 bis 9.3.4 sind anfällig Nutzer sollten das von Apple bereitgestellte Update 9.3.5 installieren.

Hier geht es weiter zu: Sicherheitslücke auf iPhone entdeckt!

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