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Facebook, Instagram, WhatsApp, Snapchat,… die Zahl der Apps, auf denen man Nachrichten und Bilder posten und tauschen kann, ist für viele Nutzer schon zuviel, und nicht jeder möchte sich auf jeder Plattform ein eigenes Konto anlegen. Umso schöner die Nachricht, dass es wohl bald unkomplizierter werden wird: Die großen Plattformen vereinigen sich in naher Zukunft zu einer einzigen App!

Treffen der „Giganten“

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Lt. Informationen diverser Nachrichtenagenturen (UPI, Bloomberg, AGF, AP) kam es am 25.3. in Silicon Valley/USA zu einem Gipfeltreffen der besonderen Art, bei dem sich

  • Mark Zuckerberg (CEO Facebook),
  • Kevin Systrom (CEO Instagram),
  • Evan Spiegel (CEO Snapchat) und
  • Jim Balsamico (WhatsApp-Entwickler)

untereinander austauschten.

Auch wenn die Details jener Gespräche noch nicht bekannt sind, so wurde doch ein gemeinsames Ziel ausgearbeitet, welches künftig das Online-Leben angenehmer gestalten dürfte.

Der Grund jenes Treffens

Aufmerksame Nutzer werden mitbekommen haben, dass es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder dazu kam, dass eine App die andere kopierte.

So berichtete Heise.de am 9.3.2017 darüber, dass der FB-Messenger mit dem „Messenger Day“ Snapchat kopiere, eine Funktion, durch die Nachrichten und Bilder nach 24 Stunden wieder verschwinden sollen. Auch Facebook selbst bekommt, wie inFranken.de berichtete, mit Stories und Filterfunktionen Optionen, wie man sie sonst nur von Snapchat kennt. So sehr dies auch nach plumpen Kopieren jener Funktion aussah, so logisch erscheinen jene Schritte, wenn man Folgendes weiß: Anscheinend befinden sich Zuckerberg und Spiegel schon seit einigen Monaten in Verhandlungen, um beide Unternehmen zusammenzuführen.

Alles unter einem Dach

Wie bis jetzt bekannt wurde, werden die Apps von Facebook, Instagram, Snapchat und WhatsApp zu einer einzigen großen App vereinigt werden!

Zwar wurden bisher nur die rechtlichen Seiten jener großen Kooperation beredet, jedoch sind die Programmierer anscheinend schon fleißig am Werkeln: In diversen geschlossenen Techniker-Foren wurden vor wenigen Stunden erste Werbebilder veröffentlicht, die zumindest das geplante Icon für jene neue App zeigen sollen:

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Wer die App auf dem Bild nicht findet, der sieht es hier noch einmal genauer:

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Screenshot: Äiprelförst

Die Programmierung hat begonnen

Laut einem Teilnehmer in einem Techniker-Forum mit dem Pseudonym „Trantor“, der von sich sagt, selbst auch an jener App zu programmieren, soll sie den Namen „NIMROD“ haben und sich bereits in einer Closed Beta-Version befinden. Auf diversen Torrent-Seiten wurde jene App in einer Version 3.02 schon gesichtet, jedoch dürfte es sich dabei eher um virenverseuchte Fakes handeln.

Das Ende der Babylonischen Sprachverwirrung

Der Name jener App, so sei nebenbei gesagt, ist insofern interessant, da es sich bei „Nimrod“ um den angeblichen Erbauer des Turms zu Babel handeln soll, der zur biblischen „babylonischen Sprachverwirrung“ führte. Durch jene App aber werden die verschiedenen „Sprachen“ der Kommunikation im Internet wieder zusammengeführt: Eine App für Alle.

Wann ist es soweit?

Leider müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden, bis wir alle in den Genuss jener App kommen werden. Als Stichtag wurde zwar in einem Forum der 1. April 2017, also heute, genannt, der auch von den Nutzern „Lumpi“ und „The Mountain“ bestätigt wurde, jedoch ist es eher unwahrscheinlich, dass die App bereits heute erscheint.

Wenigstens haben wir aber in Zukunft dadurch weniger Icons auf dem Smartphone.