Augengrippe verbreitet sich in Deutschland explosionsartig.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Zumindest, wenn man der Überschrift dieses Postings glauben darf:

image

„wize.life“ beruft sich in dem Artikel auf einen Bericht des WDR, dort liest es sich anders, dort heißt es „Augengrippe breitet sich in Bonn wie Epidemie aus“. Die Zeiten in denen Bonn, als Hauptstadt das Sinnbild für Deutschland war, sind seit der Wiedervereinigung gezählt.

Das was „wize.life“ etwas reißerisch formuliert, trifft aber im Kern die Tatsachen, lesen wir weiter auf „wdr.de“. Die Adenoviren, die für die Augengrippe verantwortlich sind, sind hoch ansteckend und lösen unangenehme Symptome aus.

Die Augengrippe grassiert derzeit in Bonn und breitet sich rasend schnell aus, weshalb die Augenärzte im Rheinland bereits von einer Epidemie sprechen, aber eben (noch) nur im Rheinland.

Symptome der Augengrippe

Starke Rötung der Augen, die Bindehäute geschwollen, Tränenfluss und lästiger Juckreiz, für die Betroffenen der Augengrippe ist sie echt unangenehm. In Bonn breitet sie sich besonders schnell aus und ist nur schwer in den Griff zu bekommen. Das Gesundheitsamt spricht von rund 100 Fällen, die Dunkelziffer dürfte aber viel höher liegen, vermuten Fachleute.

Gut beschäftigt ist der Augenarzt Sven Kulus, der seine Praxis in Bad Godesberg zum Augengrippenzentrum umgerüstet hat und dort nur noch Patienten behandelt, die sich bereits angesteckt haben. Um das Virus weiter einzudämmen, hat er seinen Kollegen angeboten deren Adennopatienten ebenfalls zu behandeln. Seine Hände sähen vom ständigen Desinfizieren bereits furchtbar aus, schildert er dem WDR, er hält die Vorsichtsmaßnahmen aber für angemessen, denn die Viren sind, wie erwähnt, hoch ansteckend.

Lange Inkubationszeit

Das hinterlistige an der Augengrippe sei die lange Inkubationszeit, die Erkrankten können bis zu zwölf Tage ohne jegliche Symptome sein, können in der Zeit aber durchaus andere Personen anstecken. Es gibt bekanntlich für alles eine Statistik, so auch für das Augenreiben, das jeder Mensch statistisch gesehen 14 Mal am Tag erledigt, da die Adenoviren auch über die Tränenflüssigkeit verbreitet werden können, ist das natürlich eine hervorragende Möglichkeit sie weiterzugeben. Neben der „Augengrippe“, die am häufigsten ausgelöst wird, können die Adenoviren noch weitere Erkrankungen auslösen, so zum Beispiel befallen sie auch die Atemwege und den Magen – Darm – Trakt.

Antibiotika helfen nicht

Die Viren sind aber nicht nur hoch ansteckend, sondern auch sehr widerstandsfähig, mit Antibiotika ist ihnen nicht beizukommen. Wer sich mit der Augengrippe ansteckt, braucht deshalb auch viel Geduld, rund eine Woche sind die Symptome bemerkbar. Manche Patienten haben noch monatelang mit einer Trübung der Augen zu kämpfen.

Wichtigster Rat der Ärzte ist äußerste Hygiene, Patienten sollten ihre eigenen Handtücher und Taschentücher benutzen und darauf verzichten sich ins Auge zu fassen. Fremdkontakt ist sofern möglich zu vermeiden, Sauna und Schwimmbad Tabuzonen für die Dauer der Erkrankung. Zur Desinfektion gibt es spezielle Mittel, diese müssen auch Adenoviren abtöten.

Quellen:

-Mimikama unterstützen-