“Berlin Verbietet Weihnachten” – Unter dieser Überschrift erreichen uns zurzeit etliche Anfragen und wir müssen uns die Frage stellen, wie wir von ZDDK an dieses Thema herangehen.

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Aktuell werden mehrere Links zu verschiedenen Blog Artikeln auf Facebook verbreitet.

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Diese Artikel beziehen sich auf eine Berichterstattung der Berliner Zeitung und empören sich über eine Entscheidung des Bezirksamtes Berlin Friedrichshain-Kreuzberg.

Dieses soll angeblich das Feiern von Weihnachten verboten haben. Screenshot / Facebook:

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Was ist von dieser Schlagzeile zu halten?

Unserer Meinung nach zeigen die erwähnten Blogs nur eine Seite der Medaille und viele Nutzer lesen einzig “Weihnachtsverbot” und sind empört.

Schaut man sich allerdings den Artikel der B.Z. einmal selbst an, wird man feststellen, dass es keinesfalls um die Abschaffung von Weihnachten geht.

Verweis “B.Z”

Vielmehr geht es darum, für jedes religiöse Fest, das in der Öffentlichkeit gefeiert werden soll (Weihnachtsmarkt, Fastenbrechen etc.), die gleichen Chancen bei der Genehmigung zu schaffen.

Unser Fazit:

Man sollte sich grundsätzlich selbst mit solchen Berichterstattungen beschäftigen und sich nicht auf einseitige Blog Artikel und übertriebene Schlagzeilen verlassen.

Ein Beispiel, das sehr gut aufzeigt, wie man noch an so einen Bericht herangehen kann, liefert  die TAZ:

Auszug:

Berlin hat einen neuen Aufreger – der Boulevardpresse sei Dank. „Kreuzberg verbietet Weihnachten“, schlagzeilte am Freitag die B. Z., „Feierverbot für Moslems und Christen“, titelte der Berliner Kurier: Das Bezirksamt lasse religiöse Feste im öffentlichen Raum nicht mehr zu. Erwartungsgemäß reagierten Christen und Muslime empört.

Alles ganz anders, versicherte der zuständige Ordnungsstadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Peter Beckers (SPD), am Freitag der taz. Keiner Religion solle das Feiern verboten werden. „Es geht nur darum, ein Verfahren zu finden, dass niemanden benachteiligt“.

Auch der „Lokalkompass.de“ berichtet folgendes:

Berlin Kreuzberg: KEIN VERBOT RELIGIÖSER FESTE und VERANSTALTUNGEN! – Weihnachten darf gefeiert werden!
Grünes Licht für öffentliche Weihnachtsfeiern!
Die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann erklärte in einer Pressemitteilung, dass in Friedrichshain-Kreuzberg keine Veranstaltungen und Feste aufgrund religiösen Charakters verboten wurden.
Verweis

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