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Wieder einmal macht ein „schockierendes“ Video auf Facebook die Runde.

Der Screenshot zeigt eine leicht bekleidete Frau und einen Jungen. Das Video läuft unter der Meldung: „(schockierende Video) You´ll be shocked after watching, what this mother did with her son…“

Der Titel des Beitrags macht neugierig. Das ist auch so gewollt und so klicken im Moment Tausende User auf den Statusbeitrag.

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

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Unter anderem wird hier angezeigt, wie viele Nutzer zu dieser Zeit angeblich online sind.

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

Wer nun das Video ansehen möchte, wird erst einmal dazu aufgefordert, dass Video zu teilen. Danach könne man fortfahren.

Nachdem der Beitrag gehorsam unter den Freunden geteilt worden ist, stellt man die Frage nach dem Alter. Hier muss man nun belegen, dass man mindestens 13 Jahre alt ist.

Dazu soll man an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

Zu gewinnen gibt es angeblich einen Gutschein der Modefirma H&M.

Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen müssen wir nun Vor-, Nachname und die Email-Adresse angeben.

Außerdem müssen wir uns damit einverstanden erklären, dass eine Auswahl Sponsoren uns postalisch, telefonisch oder per E-Mail kontaktieren darf.

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

Damit ein postalischer Kontakt zustande kommen kann, muss im nächsten Schritt auch die Adresse eingetragen werden. Die Teilnahme gilt hier plötzlich ab 18 Jahre.

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

Nachdem nun alle Daten ausgefüllt worden sind, erhalten wir ebenso die Möglichkeit eine MasterCard zu beantragen. Die eben angegebenen Daten sind bereits vorausgefüllt. Wir lehnen dieses Angebot dankend ab.

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

Was sich dahinter verbirgt, wer hätte es gedacht, ist eine Masche, über die wir bereits sehr häufig berichtet haben.

Die Nutzen hinter diesem Beitrag ist das Erlangen verschiedenster Daten.

Im Impressum findet sich die vollständige Anschrift des Gewinnspielveranstalters.

Aufklärung zu dem Video „…what this mother did with her son“

Proleagion – wieder mal …

Über dieses Unternehmen haben wir schon sehr oft berichtet:

Zu guter Letzt lässt sich sagen:

Das schockierende Video gab es an keinem Punkt zu sehen. Der Hintergrund des Beitrags liegt in der Gewinnung von Daten.

Nach Angabe der kompletten Daten dürfen wir uns nun über die Kontaktaufnahme mehrerer Unternehmen freuen. Wer dies nicht möchte, sollte von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen.

Ansonsten ist zu befürchten, dass in Zukunft Käufer dieser Daten mit uns auf allen erdenklichen Wegen Kontakt aufnehmen werden. Ob der Widerruf allerdings erfolgreich sein wird ist hier zu bezweifeln.

Zu bezweifeln ist ebenfalls die Verlosung eines Gutscheins. Hier ist der negative als auch der positive Nachweis schwer zu erbringen.

Autorin: Larissa, mimikama.at