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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Erneut müssen wir vor einer gefährlichen Mail warnen, die sich recht authentisch gibt.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Mimikama: Warnung

Diese Mail nutzt missbräuchlich die Darstellung als PayPal und versucht, den Empfänger auf eine gefälschte Seite zu locken.

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Der Inhalt dieser Mail im Wortlaut:

E-Mail-Adresse
b.p.[….]
Datum
29.11.2015

Aufhebung des aktuellen Status

Sehr geehrter Herr Berndt [….]
unserem Sicherheitssystem sind vermehrt auffällige Aktivitäten in Ihrem Nutzerkonto aufgefallen.
Hierbei sind diverse Zahlungen aufgefallen, welche nicht Ihrem gewohnten Nutzungsverhalten entsprechen.
Ihr Konto wurde als Resultat mit dem Status „Eingeschränkt“ versehen. Aktuell ist es Ihnen nicht möglich Zahlungen zu tätigen oder zu empfangen.
Um Ihr Nutzerkonto wieder wie gewohnt nutzen zu können, ist eine Aktualisierung Ihrer Kundendaten nötig. Nach Abschluss der Aktualisierung können Sie Ihr Nutzerkonto wieder wie gewohnt nutzten.
Um Ihr Nutzerkonto zu rekativieren, klicken Sie bitte auf den unten ausgeführten Button und führen alle Schritte durch.


Zur PayPal Seite

Viele Grüße
Ihr PayPal Kundenservice

Die Mail nutzt die korrekte Anrede des Empfängers, Vor- und Nachname werden in korrekter Schreibweise wiedergegeben. Ebenso sind Formen und Farben, sowie der Aufbau gut aufeinander abgestimmt. Inhaltlich ist die Mail plausibel und bis auf den Ausdruck “rekativieren” (hat nichts mit Abgasanlagen zu tun) ist auch die Rechtschreibung in Ordnung.


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Phishing

Eine Warnmeldung gibt es jedoch, sofern man einen Schutzmechanismus installiert hat. Wenn man den eingefügten Link zur Stornierung aufruft: eine aktualisierte Schutzsoftware zeigt in diesem Moment eine entsprechende Warnung.

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Ohne entsprechende Software gelangt man auf eine gefälschte Seite, welche PayPal nachempfunden ist und die Zugangsdaten des Besuchers zu erlangen versucht.

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Nach diesen ersten Eingabefeldern werden systematisch mehr und mehr Angaben abgefragt. Dies beginnt mit den persönlichen- und Adressdaten und mündet in der Abfrage nach sensiblen Bankdaten.

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Ebenso wird versucht, mit einer authentisch klingenden Mail den Besucher in Sicherheit zu wiegen. Hier wird die Adresse “bestaetigung-kundenkonto.com” aufgerufen, welche dem Besucher eine Scheinsicherheit vermitteln soll. Die dargestellten Felder sollen nun verleiten, die eigenen Daten dort einzugeben, welche jedoch direkt in einer Betrügerdatenbank landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.