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Und schon wieder ist es Schutzengel-Orga. Das denen das nicht schon langsam peinlich wird. Aber egal. Wenn sie meinen, dann bitte!

Angeblich traten 20 Asylwerber in Hungerstreik: Sie fordern nämlich 2.000 Euro netto Taschengeld

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Folgt man den Statusbeitrag auf Facebook, gelangt man auf den Artikel, welcher am 16.2.2016 veröffentlicht wurde.

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VORABINFORMATION:  Die Asylwerber forderten nicht einfach einen fiktiven Betrag von 2.000,- Euro, sondern errechneten diesen Betrag aus den in Österreich geltenden Sätzen, der ihnen und ihren Familien nach positiven Abschluss des Verfahrens bzw. nach weiteren 4 Monaten in der Grundversorgung zustehen würde.  Nach Gesprächen mit dem Quartiergeber ließen die Asylwerber von ihrem Vorhaben ab, es gab keinen Hungerstreik. Eine polizeiliche Intervention fand nicht statt.

Im Bericht steht u.a

In St. Kanzian am Klopeinersee traten 20 Asylwerber in Hungerstreik: Sie fordern 2.000 Euro netto pro Monat Taschengeld und statt der Fremdenkarten, die ihnen als Asylwerber ausgehändigt werden, einen richtigen Reisepass. Dieser Vorfall am Mittwoch geht aus einem Polizeiprotokoll hervor. Der Obmann der Kärntner Freiheitlichen, Christian Ragger, bezeichnete diese Aktion als “unverschämte Forderung”, die zeige, dass manche damit spekulierten, den Sozialstaat ausbeuten zu können.

Im Text wird der Kärntner Freiheitlichen, Christian Ragger genannt!

Genannter Herr Ragger, von der FPÖ (Freitheitliche Partei Österreich) hat am 16.9.2015 über die APA OTS  folgenden Pressetext versendet:

Christian Ragger: Unverschämte Forderung einzelner Flüchtlinge

20 Personen in St. Kanzian im „Hungerstreik“, weil sie nicht 2.000 € netto pro Monaten bekommen

Klagenfurt (OTS) – “Die Flüchtlingskrise hat viele Gesichter. Neben der Not vieler, gibt es leider auch einige, die glauben, die Willkommenskultur ausnützen zu können, um unverschämte Forderungen durchzusetzen”, teilt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger mit. Er nimmt dabei Bezug auf einen aktuellen Vorgang in St. Kanzian. 20 Asylwerber traten hier am Dienstag in den Hungerstreik, weil ihnen keine Pässe ausgehändigt wurden, sondern, wie es das Gesetz vorsieht, Fremdenkarten, und weil sie nicht 2.000 Euro netto pro Monat Taschengeld erhalten.

Das Bizarre daran ist, dass diese “streikenden” Asylwerber zusätzlich eine Pressekonferenz veranstalten wollten. Sie gingen offenbar davon aus, dass sie durch entsprechende Berichte in Medien ihre Forderungen durchsetzen könnten.

“Das Ganze zeigt, dass man sich der Flüchtlingsfrage sehr differenziert nähern muss. Unter den Kriegsopfern befinden sich auch solche, die damit spekulieren, dass sie das berechtigte Mitleid für erstere für sich persönlich ausbeuten können. So mischen sich viele Wirtschaftsflüchtlinge unter jene, denen tatsächlich das Asylrecht zusteht”, erklärt Ragger.

Man müsse den zuständigen Behörden alle Möglichkeiten geben, um eine klare Trennung unter den Massen an Flüchtlingen vornehmen zu können.

“Viel zu lange war man zu blauäugig, um diese Wahrheit zur Kenntnis zu nehmen”, betont Ragger. Die FPÖ weist schon lange darauf hin”. Erst jetzt, wo der Flüchtlingsandrang unbewältigbar wird, komme bei der SP-VP-Regierung dieser Realismus durch Grenzkontrollen etc. zum Ausdruck.

Die unverschämten Forderungen der Streikenden in St. Kanzian offenbaren ein weiteres Problem.

“Offensichtlich gibt es unter Flüchtlingen ganz falsche Vorstellungen, was sie in Österreich oder Deutschland erwartet. Asylrecht bringt Rechte und Pflichten. Über letztere wird kaum informiert”, so Ragger.

“Die Sozialleistungen in Deutschland, Österreich und Schweden üben eine Sogwirkung auf Flüchtlinge aus, sodass sie die anderen EU-Staaten als Gaststaaten sogar ablehnen. Hier ist dringend eine Änderung nötig”, fordert Ragger abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten – FPÖ
9020 Klagenfurt
0463/56 404

Quelle: OTS-ORIGINALTEXT

Am 20.9.2015 gab es dazu es eine Presseaussendung der Polizei Kärnten

Bereits am 15. September 2015 kam es in einer Asylwerberunterkunft im Bezirk Völkermarkt zu einem angeblichen Hungerstreik von rund 20 Asylwerbern. Diese Personengruppe hat bereits vor längerer Zeit in Österreich um Asyl angesucht, ihr diesbezügliches Verfahren ist aber bis dato noch nicht abgeschlossen. Mit dem angekündigten Hungerstreik wollten sie eine Beschleunigung bzw. den zeitnahen Abschluss ihres Asylverfahrens erreichen. Konkret erwarteten sie die Ausstellung von Reisepässen sowie 2.000,- Euro im Monat vom Staat.

Dazu wird festgehalten, dass Fremde, denen in Österreich Asyl gewährt wurde, während der ersten 4 Monate nach Asylgewährung (wie auch während des Asylverfahrens) Anspruch auf Grundversorgung haben. Danach erhalten sie – wenn sie kein eigenes Einkommen beziehen – die Mindestsicherung, gegebenenfalls auch die Familienbeihilfe, wie auch ein Reisedokument.

Die Asylwerber forderten nicht einfach einen fiktiven Betrag von 2.000,- Euro, sondern errechneten diesen Betrag aus den in Österreich geltenden Sätzen, der ihnen und ihren Familien nach positiven Abschluss des Verfahrens bzw. nach weiteren 4 Monaten in der Grundversorgung zustehen würde.

Nach Gesprächen mit dem Quartiergeber ließen die Asylwerber von ihrem Vorhaben ab, es gab keinen Hungerstreik. Eine polizeiliche Intervention fand nicht statt.

Presseaussendung vom 19.09.2015, 20:27 Uhr

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Hinweis 18.2.2016: Die Presseaussendung vom 19.9.2015 NICHT mehr aufrufbar. Der angeführte Screenshot wurde von uns am 19.9.2015 aufgenommen. da wir im Jahre 2015 schon einmal über diesen Fall berichteten. Warum diese von der LPD entfernt wurde können wir nicht sagen.

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