Im Herbst sollte jedem die asiatischen Marienkäferschwärme aufgefallen sein. Zu tausenden schwirrten sie herum, auf der Suche nach den letzten warmen Sonnenstrahlen. Nisten sich in geschützten Ecken und Ritzen ein oder bedeckten ganze Hausmauern.

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Aus Asien eingeführt, wurden sie als biologische Schädlingsbekämpfer gegen Läuse eingesetzt. Heute jedoch sind sie eine Bedrohung für die einheimische Marienkäfer-Population. Und als das noch nicht schlimm genug wäre, geistert nun ein schauriges Bild durch das Internet.

Es zeigt, wie sich diese asiatischen Marienkäfer in dem Gaumen einer Hundeschnauze festsaugen.


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Und wie immer sollte man nicht alles glauben, was im Internet verbreitet wird.

Bei Gefahr sondern diese Terrorkäfer eine orange-gelbe Flüssigkeit (Hämolymphe) ab, die übelriechend und in seltenen Fällen eine allergische Reaktion hervorrufen kann. Aber sie sind keine Vampir-Käfer, wie dieses gruselige Bild vermuten lässt.

Eine Tierschutzseite schreibt dazu sogar:

FAKT ist aber, dass er sich wohl kaum im Gaumen unserer Haustier einsaugt, da er bei Gefahr durch ein Refluxbluten eine gelbe, bitter schmeckende und giftige Flüssigkeit (Hämolymphe) absondert und somit absolut unattraktiv für unsere Haustiere wird. Ein Befallen in der Form ist somit so gut wie auszuschließen.

2008 (Kalifornien)

2008 gab es einen dokumentierten Fall . Von da dürfte auch das Foto stammen,

Gastautor: Oliver Sch.

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