-Mimikama unterstützen -

Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wie die Badische Zeitung berichtet, wurden die Ortsschilder von Eimeldingen mit Aufklebern, die arabische Schriftzeichen zeigen, ergänzt.

Ob hier jemand nur den Ortsnamen übersetzen wollte oder es sich um etwas anderes handelt, ist unklar, denn der Schriftzug gibt Rätsel auf.

Offenbar handelt es sich um sinnlosen Kauderwelsch, der seit dem Wochenende auf zwei Schildern an den Zufahrten der Bundesstraße 3 von Binzen und von Erfingen-Kirchen zu sehen ist.

Die Recherchen der Polizei führen ins Leere, niemand weiß so Recht, was die Spaßvögel hier wirklich auf die Schilder geklebt haben.

Auch Nasreddine Settouf, der Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte des Gemeindeverwaltungsverbandes Vorderes Kandertal, kann den Sinn hinter dem Schriftzug nicht erkennen, obwohl seine Nachforschungen bis hinein ins Afghanische, Kurdische und sogar ins Persische bzw. Pakistanische gehen.

Verursacher wohl kein Muttersprachler

Im Arabischen werden die Zeichen üblicherweise miteinander verbunden, hier jedoch nicht.

Man kann annehmen, dass der Urheber wohl keine Ahnung davon hat, wie die arabische Sprache funktioniert.

Liest man die Buchstaben von rechts nach links, so wie sie auch geschrieben werden, kann man H T, M, H, L, D, T, N, Z, H und N entziffern. Das dieser Buchstabensalat nichts mit Eimeldingen zu tun hat, ist wohl offensichtlich.

Tja, wer mit dem Google Übersetzer schon einmal gearbeitet hat, den dürfte es nicht überraschen, dass man sich nicht besonders auf ihn verlassen sollte.