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“Ihre Apple-ID ist gesperrt – Unautorisierte Anmeldung auf einem iPhone 4s.” So lautet der Warnhinweis einer E-Mail, die angeblich von Apple stammt und über einen unautorisierten Anmeldeversuch informiert.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Damit noch nicht genug: diese gefälschte E-Mail bedient sich zudem Klischees und behauptet, der Anmeldeversuch stamme von einem iPhone mit der Kennung „Ahmed iPhone 4s“. Diese Art der Mails ist nicht neu, jedoch taucht diese Mail derzeit wieder öfter auf:

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Der Inhalt im barrierefreien Klartext lautet:

Wir haben einen unauthorisierten Anmeldeversuch bei Ihrer Apple ID ([***]@t-online.de) auf einem iPhone 4s mit dem Namen „Ahmed iPhone 4s“ festgestellt.

Datum und Zeit: 28 Juli, 2016, 3:01 AM CEST

Betriebssystem: iPhone OS,7.1.1,11D202

Um Ihr Konto zu schützen, wurde Ihre Apple ID automatisch gesperrt. Während Ihre Apple ID gesperrt ist, können Sie den iTunes Store oder iCloud nicht benutzen.

Falls Sie den Zugang zu Ihrer Apple ID wiederherstellen möchten, besuchen Sie bitte die Seite zum Entsperren der Apple ID hier .

Dies ist eine automatische Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen,

Apple Support

Das Ziel dieser Mail liegt natürlich darin, den Empfänger zu irritieren und dahingehend zu manipulieren, dass er auf den Link hinter “hier klickt, um die vermeintliche Sperre aufzuheben.


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Phishingbetrug

Es handelt sich jedoch bei dieser Mail jedoch um einen Phishingbetrug, es gab keinen unautorisierten Anmeldeversuch. Unser Phishingschutz von Kaspersky Internet Security warnt direkt vor Betreten der gefährlichen Webseite:.

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Ohnen einen Softwareschut landet man direkt auf einer Seite mit der Adresse “alpidcx.com”. Hier ist ein vermeintlicher Apple-Login nachgebaut worden, welcher dem echten Login zum Verwechseln ähnlich sieht.

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Vorsicht! Jede Art der hier getätigten Eingaben landet in Betrüger-Datenbanken!

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.