Eine Gruppe von Hackern soll Apple mit dem Löschen von iCloud-Daten erpressen.

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Wir erhielten eine besorgte Anfrage, ob Apple wirklich erpresst werden würde:

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Laut ‘ZD Net’, ‘heise’ und andere Medien, wurde Apple offensichtlich tatsächlich zur Kasse gebeten.

Doch der Megakonzern geht nicht auf die Erpressung ein.

Die Gruppe “Turkish Crime Family” soll damit gedroht haben, dass sie 200 Millionen gehackte Kontenzugangsdaten von iCloud-Nutzern in ihre Gewalt bringen konnten und alle Daten löschen werden, sollte Apple nicht bezahlen.

Laut Motherboard haben die Hacker verschiedene US-Medien mit Informationen versorgt, um öffentlichen Druck auf Apple auszuüben.

Auch NBC berichtete über die Erpressung:

Dabei sind die Angaben der Hacker weder überzeugend noch ließen sie sich bislang unabhängig überprüfen.

Fazit:

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, eindeutig zu sagen, ob es sich um einen Bluff handelt.

Apple geht auf die Forderungen nicht ein.

Die Hackergruppe “Turkish Crime Family” soll Informationen selbstständig an die Medien versandt haben.

Quellen: ZD Net, heise, motherboard

Vorschaubild: Ellica / Shutterstock.com

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