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Passau: Die Polizei Niederbayern konnte einen 16-Jährigen identifizieren, der letzte Woche einen Großeinsatz durch einen Anruferscherz auslöste und Kosten im fünfstelligen Bereich verursachte.

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Wie ‘BR24’, die ‘Süddeutsche Zeitung’ und die ‘Passauer Neue Presse’ berichten, kam es letzte Woche zu einem bösen Anruferscherz, welcher Polizeieinsätze im unteren fünfstelligen Bereich verursacht hatte.

Die Polizei konnte einen 16-Jährigen als Täter identifizieren.

Der Jugendliche aus dem Unterallgäu zeigt sich geständig. Ein genaues Motiv sei noch nicht bekannt.

Anschlagsdrohung nur Fake

Freitag vergangene Woche wurde gegen 19:30 Uhr durch einen anonymen Anruf ein Großeinsatz ausgelöst.

Die Polizei hatte die jugendliche Stimme am anderen Ende zunächst als Frauenstimme eingestuft.

Der Anruf ging beim Passauer Klinikum ein und berichtete von einem Anschlag auf das Unigelände, bei dem mehrere Personen schwer verletzt worden seien und in Kürze in der Klinik eintreffen sollen.

Der Jugendliche gab sich dabei als Polizeibeamter aus.

Großaufgebot der Polizei

An die 50 Einsatzkräfte suchten mit Unterstützung der Universitätsleitung weiträumig die Klinik- und Unigeländeflächen ab.

Nachdem keine Hinweise auf einen Anschlag gefunden werden konnten, gab die Polizei schließlich Entwarnung.

Unter anderem wurde ein Polizeihund und Polizeihubschrauber eingesetzt.

Die Kosten belaufen sich laut Polizei Niederbayern auf etwa 20.000 Euro, die der Verursacher wahrscheinlich vergelten muss.

Auch kann mit einer Anklage wegen Missbrauchs von Notrufen und Vortäuschen einer Straftat gerechnet werden.

Quellen: BR24, Süddeutsche Zeitung, Passauer Neue Presse

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