“Mit dem Tod scherzt man nicht!” sagte meine Oma früher immer. Recht hat sie, denn die Grenze von Anstand und Würde ist an diesem Punkt überschritten. Man scherzt nicht damit, man erfindet ebenso den Tod eines Menschen nicht mutwillig. Noch verächtlicher wird es, wenn man mit erfundenen Todesmeldungen betrügerisch handelt.


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Doch leider kommt dies in letzter Zeit häufiger vor: mit gefälschten Todesmeldungen über Promis werden Nutzer abgezockt. Und kein Ende in Sicht: eine neue Meldung informiert über den Tod von Andreas Gabalier – das ist jedoch eine schamlose Lüge!

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Was auf Facebook als “Breaking News” verkauft wird, entpuppt sich am Ende als Falle.

Zunächst muss jedoch unterschieden werden: mit welchem Endgerät ist man im Netz?

Achtung Falle!

In der Desktop-Variante, also mit PC oder Notebook, wird man auch eine Seite geleitet, welche es auf die Login-Daten für Facebook abgesehen hat. Sobald man den Statusbeitrag folgt, öffnet sich eine Webseite, die jener von Facebook sehr ähnlich sieht. Zu erkennen ein Anmeldeformular (Login) von Facebook.

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Angeblich benötige der User nun einen “Unlock”,a also eine Art Echtheitsbestätigung.. Dazu muss der User seine E-MAILADRESSE und sein Facebook-PASSWORT eingeben.

Doch Achtung! Sobald der User hier seine Login-Daten eingibt, werden diese sofort 1:1 an die Betrüger überspielt! Diese können damit nun das jeweilige Facebook-Konto knacken.

Flirtportal

Wer mit dem Smartphone oder Tablet unterwegs ist, wird auf eine andere Seite geleitet. Dort gibt es keine Login-Falle, sondern man wird auf ein Flirtportal weitergeleitet.

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Man kann also davon ausgehen, dass hier ein Unbekannter mittels Affiliate-Programm Provisionen für Neukunden abstauben will, falls diese sich über den Link einloggen.

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