Das wissen wir selber nicht, denn es ist schwer zu durchschauen, mit welcher Intention der Verfasser diese Meldung verfasst hat.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Was wir jedoch wissen: die Anleitung, mit der man angeblich auf günstige und einfache Weise Giftköder herstellt, hat bereits für großes Aufsehen gesorgt.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Diese Statusmeldung gibt es mittlerweile nur noch als Screenshot, das Original befand sich in einer Facebookgruppe und beschrieb detailliert die Herstellung von Giftködern, sowie die Information, bereits 10 Köder im Gocher Stadtpark verteilt zu haben.

Meldung in der Presse

Die Zeitung “Rheinische Presse” (Goch liegt am Niederrhein) hat bereits über dieses Thema berichtet und auch gewarnt:

Wer tatsächlich Hunde durch präparierte Köder tötet oder quält, dem drohen laut Tierschutzgesetz bis zu drei Jahre Haft. Eine Aufforderung via Facebook, solche Köder auszulegen, könnte eine „Anstiftung“ zu einer Straftat sein.

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(Screenshot & Quelle: RP-Online)

Da diese “Anleitung” von einem kompletten Fakeprofil stammt, wird nun schwer zu ermitteln sein, ob der Aufruf zum Giftköderbau ernst gemeint war, oder ob es sich um eine Trollerei handelt. Da es in den letzten Tagen im nahen Geldern jedoch Giftköderfunde gab, sind Polizei und Bevölkerung alarmiert.

Die Polizei lässt in der Rheinischen-Presse verlauten:

„Es wird dann auf jeden Fall ermittelt“, so Polizeisprecherin Manuela Schmickler. Natürlich werde man nicht die Wiesen observieren. „Aber wir können Zeugen und Nachbarn befragen“, manchmal gebe es zufällig aufschlussreiche Handy-Videos oder „Geständnisse“ am Stammtisch. „Irgendwer wird es der Polizei zutragen, wenn erstmal ermittelt wird. Aber wie sollen wir darauf kommen, wenn keine Anzeige vorliegt?“

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