Zurück auf „los“ Fehlerhaftes Windows-Update führt zu Problemen bei Outlook: Nutzer müssen selbst aktiv werden

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Wer seit gestern unerklärliche Veränderungen an seinem Outlook feststellt, muss sich nicht weiter wundern. Ein von Microsoft am 08.12.2015 bereitgestelltes Update für das E-Mail-Programm (KB3114409) war fehlerhaft und führt dazu, dass Outlook nur noch im abgesicherten Modus startet. Das hat zur Folge, dass zahlreiche Funktionen nicht zur Verfügung stehen.

Das Update betraf Outlook 2010 32-bit und Outlook 2010 64-bit, das von sehr vielen Anwendern genutzt wird.

Alle Nutzer, die diese Outlook-Versionen verwenden und ihren PC automatisch Updates durchführen lassen, dürften von dem fehlerhaften Update betroffen sein.


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Jeder Nutzer kann dies für sein Outlook selbst prüfen: Ist im geöffneten Outlook-Fenster in der oberen Zeile am Bildschirmrand in Klammern der Hinweis „abgesicherter Modus“ zu finden, hat das fehlerhafte Update gegriffen. Wie Sie den Fehler in den Betriebssystemen Windows 7, Windows 8 und Windows 10 beheben können, erfahren Sie hier.

Windows selbst stellt auf seiner Support-Seite in englischer Sprache Informationen zur Beseitigung des Fehlers zur Verfügung.

„Auch wenn die Verantwortung für den Fehler zweifelsohne bei Microsoft liegt, zeigt sich hier einmal mehr, dass Nutzer sich nicht blind auf das Funktionieren ihrer Software sowie auf die automatische Aktualisierung verlassen können“, so Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Natürlich ist die Einstellung automatischer Updates wichtig, damit Sicherheitslücken zeitnah geschlossen werden. „Dennoch unterliegen die Nutzer faktisch immer auch selbst einem Zwang zur Kontrolle bzw. auch zum Handeln, wenn es um die Funktionsfähigkeit oder Sicherheit ihres PCs geht“, appelliert Henschler.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

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