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Kein Scherz, kein Fake: derzeit werden die Seiten www.bundeskanzlerin.de und  www.bundestag.de von einer ukrainischen Hackergruppe angegriffen und sind außer Gefecht.

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Zu dem Angriff bekennt sich eine (ukrainische?) Hackergruppe mit Namen CyberBerkut und verkündet auch auf einer Seite, warum sie diesen Angriff durchführen.

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(Screenshot: CyberBerkut)

Politischer Hintergrund

Mit diesem Angriff wollen die Hacker die Bundesregierung dazu zwingen, keine finanzielle Unterstützung für die Ukraine zu gewähren, so dass der Konflikt in der Ostukraine nicht weiter ausgetragen werden kann.

Die Gruppe protestiert nach eigenen Angaben dagegen, dass mit Hilfe von deutschem Geld weiter Menschen getötet werden.

That’s why we appeal all people and government of Germany to stop financial and political support of criminal regime in Kiev, which unleashed a bloody civil war.

Aktuell sind beide Seiten nicht erreichbar

In diesem Moment (13:36, 07.01.2015) sind die Seiten weiterhin nicht erreichbar, es gibt auch keine Meldung, wann auf  diese wieder Zugriffe möglich sind. Im engen Sinn darf man hier auch nicht von einem “Hack” sprechen, sondern es ist eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service), welche, so wie alle DDoS-Attacken, das Ziel hat, die Seiten zu überlasten und somit den Dienst lahm zu legen. Man kann daraus auch schließen, dass die Server des Bundestags nur bedingt stark sind, denn andere Server erleiden wesentlich heftigere Attacken. Wer gerne grafisch und vereinfacht eine Ansicht dieser Attacken beobachten möchte, kann dies hier tun.

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Derzeit befindet sich der ukrainische Regierungschef Jazenjuk zu Besuch bei Bundespräsident Gauck, morgen ist ein Treffen mit Angela Merkel angesetzt. Es ist durchaus denkbar, dass die Angriffe so lange noch fortgesetzt werden.

Autor: Andre, mimikama.at

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