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Denver (pte/07.10.2010/13:35) – Facebooks "Heavy-User" sind in der Regel nicht nur die ersten, die auf der Plattform neue Freunde gewinnen. Sie verlieren sie auch schneller als zurückhaltendere Nutzer. So riskieren jene Facebook-Mitglieder, die die meisten Stunden auf dem Portal verbringen, eine raschere "Entfreundung" durch ihre Online-Bekanntschaften, wie Christopher Sibona, Student der Computerwissenschaft an der University of Colorado Denver Business School http://business2.ucdenver.edu aufzeigt. Je höher die Aktivität der User, desto eher veröffentlichen sie auf den Facebook-Seiten wenig beliebte Beiträge und Kommentare ohne Inhalt.

Regelmäßige Posts ohne Mehrwert erachtet die Community im Social Web schnell als unwichtig. Wiederholte inhaltsleere Anmerkungen sind dem Experten nach der häufigste Grund für eine aufgekündigte Facebook-Freundschaft. "Der hundertste Post über deine Lieblingsband ist nicht mehr interessant", sagt Sibona. Der im Vergleich zum realen Leben in sozialen Medien unkomplizierte Abbruch von Kontakten und Beziehungen per Mausklick verursacht aber reale Emotionen wie etwa Schmerzen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100906001/).

Tabu-Themen Religion und Politik
Nummer zwei der Top-Gründe für eine Facebook-Entfreundung nehmen häufige Beiträge über polarisierende Themen wie Religion oder Politik ein. Erst dahinter folgen geschmacklose oder rassistische Comments. Mit 57 Prozent ist der virtuelle Beziehungsabbruch meistens auf Online-Vorfälle zurückzuführen. Freundschaften innerhalb der 500 Mio. Nutzer starken Community werden in knapp 27 Prozent der Fälle aber auch aufgrund des Offline-Verhaltens gekündigt.
Sibona will auf Facebook zudem schon bei der Entstehung von Freundschaften eine gewisse Hierarchie unter den Usern in Form dominanter und untergeordneter Beziehungen erkannt haben. Jene Nutzer, die mit anderen per Freundschaftsanfrage in Kontakt treten, sind beispielsweise einem höheren Risiko ausgesetzt, abrupt wieder entfreundet zu werden. Gleichzeitig scheinen jene User, die ihrerseits die Online-Freundschaft beenden, in der Beziehung die Oberhand zu haben. (Ende)


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
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