Aufgeregt blättert Agent Mulder von Mimikama/ZDDK in den Unterlagen.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

image

Was er da vor sich liegen hatte, war, nein ist sicherlich der unumstößliche Beweis dafür, dass Außerirdische bereits vor Millionen Jahren die Erde besuchten.

Oder waren es Zeitreisende? Wieder und wieder las der den Bericht durch:

image

Forscher entdeckte demnach in Labinsk, Russland einen in Stein eingeschlossenen Mikrochip. Das Alter des Steins wird auf ca. 250 Millionen Jahre geschätzt.

Nach zahllosen Tests kamen die Forscher zu dem Schluss, dass dieser Mikrochip aus antiken Zeiten stammen muss.

Das Fundstück wurde an Forscher der „University of Southern Polytechnic Nowoczerkaskiej“ weiter gegeben, welche bestätigt haben sollen, dass es sich dabei scheinbar um eine Art Mikrochip handeln soll. Aus Angst, den Chip zu zerstören, wurde davon abgelassen, den Stein Drumherum zu entfernen.

clip_image002
Bildquelle: ancient-code.com

Gerade als Mulder weitere Berichte sichten wollte, die aber alle von jenem Bericht anscheinend abgeschrieben wurden (oder umgekehrt), betrat Agentin Scully sein Büro und musterte mit einem leichten Schmunzeln die Bilder des vermeintlichen Mikrochips.

„Mulder… Sie wollen einfach dran glauben, nicht wahr?“
„Aber Scully, das wirft unser ganzes Verständnis der Menschheitsgeschichte… ach was, der Weltgeschichte um! Das ist der unumstößliche Beweis, dass…“
„…dass Sie an alles glauben, wenn es nur im Internet steht und Wissenschaftler dies angeblich verifiziert haben?“, fiel Scully ihm ins Wort.

Scully seufzte kurz und begann zu erklären:

„Agent R. von unserer Abteilung X-ZDDK kennt diese Unterlagen bereits und hat sich damit beschäftigt.

Im Sommer 2014 haben zwei Fischer im Fluss Laba, nahe der Stadt Labinsk, diesen Stein gefunden. Sie glaubten, in dem Stein sei etwas eingeschlossen, was einen Chip ähnelt, auch wollen sie Schriftzeichen darauf erkannt haben. So beschlossen sie, Kontakt zu Forschern aufzunehmen.

Forscher… nun ja… an die sogenannten „Kosmopoisk“, eine Gruppierung von UFO- und Kryptozoologie-Enthusiasten.

clip_image004
Bildquelle: http://www.sedeinsana.tk

Anschließend wurde der Stein an das „Nanotechnology Research Institute of the Polytechnic Institute of Novocherkassk“ geschickt, und deren Urteil über den Stein und das darin enthaltene Objekt ist recht eindeutig:

„Der Stein hat eine Größe von 15 x 11 x 4,5 cm. Er ist sedimentären Ursprungs (durch Ablagerung entstanden), enthält organisches Material und ist aus kleinen Muscheln und Pflanzenfragmenten zusammengesetzt. Das geschätzte Alter des Gesteins liegt zwischen 410 und 450 Millionen Jahren. Der rechteckige weiße Bereich ist ein fossiler Crinoidea, auch Seelilie genannt.
Das Seelilien-Segment ist rechteckig, weil es axial geschnitten wurde und die Innenleiter zeigt.
Fossilien dieser Art gibt es sehr häufig, nur der axiale Schnitt kommt eher selten vor.“

Hier gibt es noch eine andere Aufnahme des „Chips“, die noch deutlicher zeigt, dass es sich um kein außerirdisches Objekt handelt:

clip_image006
Bildquelle: http://www.sedeinsana.tk

Sehen Sie, Mulder? Keine Außerirdischen, keine Zeitreisen.

Und einiges an der Geschichte nur aufgebauscht und erlogen. Kein wissenschaftlicher Nachweis.“

Enttäuscht und mit leerem Blick lässt Mulder die Papiere auf den Tisch sinken. Er und viele Leser dieses Artikels fühlten sich der Wahrheit schon so nah, und nun wurden sie von der Arbeit der Agenten von X-ZDDK wieder ihrer Hoffnung beraubt.

„Ich möchte glauben“, flüsterte Mulder.

Gemeinsam verließen sie das Büro. Am anderen Ende des Ganges zündete sich Agent R. von X-ZDDK eine Zigarette an und schaute aus dem Fenster in die Dunkelheit.

Wieder ein Mysterium aufgeklärt. Weitere werden folgen.

Autor: Ralf, mimikama.at

Quellen:
Anti Nova Ordem Mundial (portugiesisch)
Sede Insana (portugiesisch)

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady