Internetbetrüger versuchen es erneut und möchten mit dieser fiesen Masche an die Zugangsdaten vieler PayPal-Konten gelangen. Sie geben sich als PayPal aus, fälschen E-Mails und locken Internetuser in die Falle:

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen, in diesem Falle PayPal, hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Es handelt sich um diese E-Mail:

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Der User wird hier aufgefordert, seinen persönlichen IBAN in seinem PayPal-´Konto zu aktualisieren. Der Grund dafür ist, die internationale Umstellung auf das SEPA-Verfahren. Dies STIMMT jedoch NICHT!

Mit dieser Masche / Mit dieser Aussage will man den Nutzer dazu bekommen, auf den Link “Zur PayPal-Seite” zu klicken, welche sich direkt in der E-Mail befindet:

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Der User wird In Folge auf einen nachgebaute PayPal-Login Seite umgeleitet, welche laut URL in Russland gehostet wird:  http://aktualisierung-sepa-umstellungen.ru/

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Nachdem der User hier noch auf “Weiter” geklickt hat, werden sämtliche Daten abgefragt wie, die Zugangsdaten seines PayPal-Kontos, Adresse, Geburtsdatum uvm

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-