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Aktuell warnen wir vor einer E-Mail, die den Absender “Whats!App Inc” trägt!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Internetbetrüger geben sich als WhatsApp aus und versenden im Moment eine sehr schlecht übersetzte E-Mail. Angeblich müsse man als WhatsApp-Nutzer ab sofort eine jährliche Abogebühr in der Höhe von 0,89 EUR bezahlen. Der Betreff der E-Mail lautet: “Whats!App Abonnement Abgelaufener” Es handelt sich um diese E-Mail:

Hallo [korrekte E-Mailadresse des Empfängers], WhatsApp ist für das erste Jahr frei. Sobald die freie einjährige Probezeit endet, Es gibt eine jährliche Abonnementgebühr von 0.89 EUR. Klicken Sie hier, um sich anzumelden und unsere App weiter zu nutzen. Vielen Dank für die Unterstützung von Whatsapp

Die E-Mail als Wortlaut:

Hallo [korrekte E-Mailadresse des Empfängers], WhatsApp ist für das erste Jahr frei. Sobald die freie einjährige Probezeit endet, Es gibt eine jährliche Abonnementgebühr von 0.89 EUR. Klicken Sie hier, um sich anzumelden und unsere App weiter zu nutzen. Vielen Dank für die Unterstützung von Whatsapp

Was passiert, wenn man als Nutzer auf den Link in der E-Mail klickt?

Man wird auf folgende Webseite umgeleitet:

image

 

Auch wenn die gezeigte Webseite ein wenig aussieht, als würde diese von WhatsApp stammen, lassen Sie sich bitte nicht blenden.

Wer hier seine privaten Daten sowie seine Kreditkarteninformationen eingibt, übergibt diese direkt an Phishingbetrüger.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammten sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger an persönliche Daten zu kommen – vorzugsweise Bank-, Kreditkarten- oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: sie konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede ist jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link anklicken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.