Seit dem 29.11.2015 werden Internetuser mit einer E-Mail überschwemmt, die angeblich vom Kundenservice von Amazon stammt. Angeblich wurde das Konto deaktiviert. Der User müsse nun seine Daten abgleichen, heißt es in der E-Mail!

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Doch Achtung! Mit dieser fiesen Masche versuchen Internetbetrüger an persönliche Daten von Internetuser zu kommen. Um diese E-Mail geht es:

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Hier steht:

Guten Tag Vorname Nachname,
Wir haben unregelmässige Login-Versuche in Ihrem Amazon-Konto festgestellt.
Zu Ihrem Schutz haben wir Ihr Konto temporär deaktiviert.
Damit wir Ihr Konto wieder freischalten können, müssen Sie Ihre Identität mittels eines Daten-Abgleichs verifizieren.
Den Abgleich können Sie auf unserem sicheren Server schnell und bequem durchführen.
Bitte Wählen Sie „Zur Verifikation“, um zu unserem Server weitergeleitet zu werden.
Zur Verifikation
Vielen Dank, Ihr Amazon-Kundendienst

Folgt man der Anweisung und klickt auf “Zur Verifikation”, öffnet sich diese perfekt nachgebaute Amazon-Login Seite!

HINWEIS: Eine Schutzsoftware zeigt in diesem Moment eine entsprechende Warnung:

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Ist man Amazon Kunde und würde hier seine E-Mailadresse sowie sein Passwort eingeben, würden die Anmeldedaten sofort 1:1 an die Internetbetrüger übersendet werden, die dann ZUGRIFF auf das AMAZON-KONTO hätten.


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In einem weiteren Schritt, werden nun auch noch Persönliche Daten wie Namen, Adresse, Geburtsdatum, Kontonummer uvm. abgefragt.

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Wer an dieser Stelle also alle seine Daten eingibt, verliert diese an Betrüger.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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