Wieder einmal wird “SPAR.AT” für dubiose Gewinnspiele genutzt!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen, in diesem Falle SPAR.AT hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Es handelt sich um diesen Facebook-Statusbeitrag!

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Folgt ein Nutzer dem Verweis, dann landet er auf einer Webseite bei der er einige Fragen beantworten muss, bis er Schlussendlich auf diese Seite umgeleitet wird.

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Hier MUSS er nun den Beitrag direkt auf Facebook teilen sowie 15 Freunde auswählen, an welche er den Beitrag abermals sendet. Mit dieser Methode werden unzählige Beiträge im Moment verteilt und immer wieder tappen User dadurch in die Falle!

Danach landet man auf dieser Gewinnspielseite:

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Viele User sind nun der Meinung, dass sie hier ihre Daten eingeben müssen, damit sie den 250 EUR Spar-Gutschein erhalten. Doch dem ist nicht so.

SPAR selbst hat mit dieser AKTION nichts zu tun!

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Es handelt sich hierbei um eine typische Lead Generierung.

Ein “Lead” ist im Sinne des Marketings ein Kundendatensatz. Eine Agentur, welche Leads generiert, bemüht sich also darum, so viele Datensätze wie möglich aufzubauen. Dabei sind die wertvollen Datensätze jene, die recht vollständig und umfangreich sind. Name, Adresse, Telefonnummer, Mobilnummer und E-Mail Adresse sind da schon recht interessant. Wenn nun Alter, Schulbildung und Interessen dazu kommen, wird der “Lead” noch wertvoller. Und wenn man anschließend in einem Fragebogen sogar noch sein Konsumverhalten preisgibt, lacht die Agentur für Leadgenerierung und freut sich über einen sehr wertvollen Datensatz.

Wie schon vorher erwähnt, sind die aktuell bekanntesten Lead-Generierer, welche auch negativ mit Lockaktionen aufgefallen sind, folgende Agenturen:

planet49 GmbH
Proleagion
adpublisher AG
– lead-media-networks

MERKE!

Kaum einer hat im Netz etwas zu verschenken! Speziell im Falle der immer wieder angebotenen Gutscheine (von welcher Firma auch immer) stecken Datenhändler dahinter, man bezahlt also teuer mit den persönlichen Daten – und ein anschließender Gewinn ist mehr als fraglich.

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