Vermehrt bekommen wir den Hinweis darauf, dass eine Firma mit den Namen InkassoGroup oder InkassGroup Mahnungen per Post versendet.

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Es handelt sich dabei um eine angebliche Mahnung.

Das erwähnte Unternehmen “vertritt” angeblich alle im Fachverband der Lotterie und Glückspielanbieter gelisteten Unternehmen in Deutschland. Darunter fallen z.B. die EuroWinAg, Eurojackpott49, EuroMillionen49, EuroWin24 usw.

Am Schreiben erkennt man neben dem Namen des Bearbeiters auch eine E-Mailadresse. Diese endet nicht mit dem Firmennahmen, also inkassogroup sondern mit @gmail.com, was bereits darauf hindeutet, dass es sich hierbei um kein seriöses Unternehmen handeln dürfte.

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Bei der Forderung handelt es sich um eine Gesamtforderung in der Höhe von insgesamt 799,50 €

Dem Betroffenen wird nun ein Vergleichsangebot unterbreitet indem er aufgefordert wird, dass er innerhalb der nächsten 3 Tage 324,00 € zu bezahlen hätte.

Zahlt man den angeführten Betrag nicht, dann droht man dem Betroffenen mit einem Mahnbescheid, einem Vollstreckungsbefehl sowie mit einer Schufa-Meldung und einer Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtvollzieher.

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Mit dabei ein Überweisungsträger (Erlagschein), welcher bereits vorausgefüllt ist.

Auffällig hier der IBAN, der mit “BG 21….”.beginnt. “BG” steht für das Land “Bulgarien”

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Wir haben mit der Verbraucherzentrale NRW Kontakt aufgenommen und das vorliegende Schreiben zur Prüfung weitergeleitet.

Bei der Verbraucherzentrale NRW heißt es:

  1. Es fehlen die erforderlichen Infos, wer der genaue Gläubiger ist und aus welchem konkreten Vertragsverhältnis die Forderungen herrühren.
  2. Eine Frist von drei Tagen ist viel zu kurz.
  3. Die E-Mail-Adresse (gmail.com) erscheint unseriös.
  4. Eine „Inkassogroup“ oder „Inkassgroup“ ist jedenfalls in Berlin nicht als Inkassounternehmen registriert (Weitere Informationen dazu findet man hier vor)
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