Westpfalz – Bei den Dienststellen der Kaiserslauterer Polizei sind am Dienstag mehrere Betrugsdelikte angezeigt worden. Die „Tatorte“: am Telefon oder im Internet. Hier ist besondere Aufmerksamkeit angesagt!

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Ein dubioses Gewinnversprechen ist einer Frau aus dem Stadtgebiet am Dienstag gemacht worden. Die 36-Jährige fiel zum Glück nicht darauf herein. Wie die Frau später bei der Polizei zu Protokoll gab, erhielt sie am Dienstagmorgen einen Telefonanruf, bei dem ihr ein Gewinn von 49.500 Euro versprochen wurde.

Zwecks Auszahlung sollte sie aber zunächst spezielle Spielkarten im Wert von 900 Euro kaufen und anschließend an einen Sicherheitsdienst übergeben. Nähere Informationen zu den Karten wurden der Geschädigten allerdings verweigert, worauf die Frau das Telefonat beendete.

Ein weiterer Betrugsfall ist von einem 39-jährigen Mann angezeigt worden. Demnach hatte er Mitte Mai über eine Internetplattform einen Poolroboter im Wert von 569 Euro bestellt. Den fälligen Betrag überwies er sofort an den Verkäufer per Online Banking. Bislang erhielt der Geschädigte allerdings keinen Poolroboter. Die Internetplattform ist ebenfalls nicht mehr zu erreichen. Die Ermittlungen laufen.

Ein aufmerksamer Bank-Mitarbeiter hat eine Frau aus dem Stadtgebiet vor finanziellem Schaden bewahrt. Der „Banker“ informierte die Seniorin am Dienstagmorgen über eine Geld-Abbuchung von ihrem Konto, die ihm merkwürdig vorkam. Demnach wurden vom Konto der 76-jährigen Frau durch einen Online-Bezahldienst 533,11 Euro abgebucht.

Und damit lag der Mitarbeiter absolut richtig: Die Abbuchung war nicht rechtens. Da die Seniorin weder im Internet aktiv noch Kundin des Bezahldienstes ist, wurde der Betrag zurück gebucht, so dass der Dame kein Sachschaden entstanden ist.

Auch bei einer bekannten Internet-Auktionsplattform kam es Ende Mai erneut zu einem Betrug – das Opfer: eine 49-jährige Frau aus dem Stadtgebiet. Wie die 49-Jährigen am Dienstag der Polizei mitteilte, wurde offenbar ihr Konto bei dem Online-Auktionshaus „gehacked“.

Unbekannte Täter boten über den Account der Geschädigten Waren an und kassierten mehrere hundert Euro, ohne die vermeintlich ersteigerten Artikel zu verschicken. Erst als die 49-Jährige jetzt Beschwerden von den geprellten Kunden erhielt, flog der Betrug auf. Die Ermittlungen nach den „Hackern“ wurden aufgenommen.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei erneut an alle, die im Internet „unterwegs“ sind – egal, ob bei Online-Auktionen, Online-Shops oder zum Online-Banking – ihre Konten im Auge zu behalten und regelmäßig zu überprüfen.

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