Die Polizei Brandenburg hat auf Facebook folgende Warnung veröffentlicht:

+++ Vorsicht bei E-Mails mit gefährlichen Dateianhängen! +++

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Im Süden Brandenburgs wurden in den letzten Tagen vermehrt Anzeigen wegen Computerbetrugs erstattet. Insbesondere im Landkreis Elbe-Elster gingen in mehreren Fällen E-Mails mit Dateianhängen und Rechnungen der „Finsterwalder Bau-Union“ ein. Meist handelte es sich dabei um Schadsoftware. Im Absender stehen unterschiedliche Namen. Beim Öffnen der Anhänge wird ein Verschlüsselungstrojaner auf dem PC aktiviert.

Sogenannte Ransomware Schadprogramme sind in einer Vielzahl an Varianten bereits seit mehreren Jahren im Umlauf.

Bei den E-Mail-Anhängen kann es sich um zip-Formate, exe-Dateien oder als Makros programmierte Word- oder Excel-Dateien in Microsoftprodukten handeln.

Der Geschädigte wird meist mittels einer Textdatei über die Datenverschlüsselung seines Systems informiert und zu einer Lösegeldzahlung aufgefordert, um den Computer wieder freizuschalten.

Wir raten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen:

  • Öffnen Sie keine Dateianhänge von unbekannten Absendern
  • Lassen Sie sich nicht erpressen und zahlen Sie kein Lösegeld!
  • Scannen Sie ihre E-Mails auf Malware und entfernen Sie ausführbare Dateien!
  • Nutzen Sie ihren Spamfilter! Auf diesem Weg erreichen Sie weniger unerwünschte E-Mails!
  • Nutzen Sie eine ständig aktualisierte Antivirenschutzsoftware!
  • Führen Sie in regelmäßigen Abständen ein Backup durch und speichern sie kritische bzw. wichtige Daten getrennt von Netzwerken (bspw. auf externen Festplatten)!
  • Öffnen Sie keine Dateien und folgen die keinen unbekannten Links! Dateiendungen wie z.B. .exe, .scr, .js, .vbs, .chm, .bat, .com, .msi, .jar, .scf, .pif, .hta weisen auf ausführbare Dateien hin, die mitunter unerwünschte Änderungen am PC vornehmen!

Unsere Verhaltenstipps im Schadensfall:

  • Trennen Sie unverzüglich die Netzwerkverbindung von infizierten Rechnern!
  • Schalten Sie betroffene Geräte umgehend aus, um die Verschlüsselung weiterer Daten zu verhindern!
  • Ändern Sie sämtliche Benutzer- und Netzwerkkennwörter, sofern diese von dem Vorfall betroffen sein könnten!
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei!

Firmen und Behörden können sich für Fragen an das Landeskriminalamt Brandenburg. Seit 2012 berät in Brandenburg eine zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) beim LKA.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/

Quelle: Facebook/ Polizei Brandenburg

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