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Wie das Bundeskriminalamt Österreich auf Facebook berichtete, sind wieder wieder vermehrt betrügerische E-Mails von „Austria Domain Hosting“ mit der Absenderadresse infoxx@webdomainat.com im Umlauf. Im Schreiben wird man aufgefordert einen offenen Betrag von € 186 zu überweisen.

Bundeskriminalamt Österreich:

Uns liegt so eine besagt Rechnung vor:

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In dieser Rechnung wird man als User zu einer Zahlung in der Höhe von 186,90 EUR aufgefordert. Die Überweisung soll auf ein spanisches Konto erfolgen und dies obwohl von den Internetuser nie eine Domäne bestellt wurde.

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Das ist keine Rechnung!

Wenn man diese vermeintliche Rechnung genauer anschaut stellt man fest: es handelt um ein Angebot und nicht um eine Rechnung. Bezahlt der User die Rechnung ein, dann nimmt er automatisch das Angebot an.

Am Ende der Rechnung findet man das Kleingedruckte vor und hier steht: (1:1 Kopie des Textes)

Wir möchten sie darüber informieren, dass sie in zukunft unsere rechnung ausschliesslich im digitalen format erhalten werden. weiterhin haben sie die möglichkeit, sowohl vor dem erhalt als auch nach dem erhalt unserer rechnung die daten ihrer gesellschaft zu ändern, indem sie uns Ihre geänderten kundendaten per E- mail mitteilen unter angabe ihrer kundennummer und rechnungsnummer. Basierend auf dem vorgenannten angebot, welches der rechnung im falle der annahme durch sie zugrundeliegen wird, werden wir für sie die folgenden dienstleitungen durchführen: die anmeldung des domain- zusatzes .eu oder .info, welcher Ihrem aktuellen  domainnamen hinzugefügt wird. Sofern sie mit dem oben dargestellten einverstanden sind, wird Ihre domainregistrierung für den oben genannten zeitraum gültig sein. Achten sie bitte darauf. Dies ist ein angebot und keine rechnung, die zahlung auf dieses angebot hin wird als annahme des angebotes oder auftragsbestätigung verstanden. Für den fall der nichtzahlung  wird dieses anmeldung hinfällig und der domain zusatz wird für dritte parteien verfügbar sein.

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Fazit:

In der Rechnung werden die EmpfängerInnen zur Zahlung des genannten Betrages innerhalb von 14 Tagen aufgefordert, die Überweisung soll auf ein spanisches Konto erfolgen. Dies obwohl in Wirklichkeit kein Vertragsverhältnis zur „Austria Domain Hosting“ besteht. Ein solcher Eindruck soll jedoch beim Empfänger der E-Mail erzeugt werden. Nach unserer Einschätzung handelt es sich somit um einen Betrugsversuch. Ferner stellt das Übersenden entsprechender E-Mails einen Verstoß gegen § 107 TKG dar.

Was tun?

Eine Pflicht entsprechende Rechnungen zu bezahlen besteht naturgemäß nicht. Die E-Mails können einfach gelöscht werden.

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