Am 5.1.2016 hat die Seite “Giftradar.de” einen Artikel auf ihrer Webseite veröffentlicht, der im Moment sehr oft auf Facebook geteilt wird. Es handelt sich dabei um eine Warnung mit dem Titel: “MOERS: Älteres Ehepaar gibt sich als Tierfreund aus!+++BITTE TEILEN+++”

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Mimikama: Halbwahrheit

Am 7.1.2015 haben wir auch unserer Facebookseite von Mimikama dazu die ersten Anfragen erhalten.

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Folgt man den Link, dann öffnet sich die Webseite von Giftradar.de. Hier erkennt man das Plakat sowie das der Artikel am 5.Januar 2016 veröffentlicht wurde.

Das Plakat selbst stammte von der Hundeschule DHK und auf diesem steht, dass in Moers-Schwafheim ein älteres Ehepaar als Tierfreunde ausgibt sowie fragen diese bei Hundebesitzern nach, ob sie den Hunden ein Leckerchen geben dürfen. Die DHK Hundeschule wiederum warnt vor diesen Leckerchen, da diese angeblich vergiftet sein.


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Es handelt sich hierbei jedoch um eine Halbwahrheit!

Halbwahrheit deswegen, da es diesen Fall wirklich gegeben hatte. Aber nicht im Jahre 2016 sondern der Vorfall fand bereits im Jahre 2013, also vor 3 Jahren statt.

Wir haben 2013 sogar darüber berichtet!

im August 2013 haben wir folgende E-Mail von der Hundeschule DHK erhalten:

Liebe Tierfreunde,
die Resonanz auf unsere Flugblattaktion am vergangenen Wochenende hat sich innerhalb kürzester Zeit herum gesprochen und mittlerweile auf die Internetplattform Facebook ausgeweitet. Desweiteren bekommen wir zahlreiche Anfragen von besorgten Hundehaltern bzw. der Presse oder interessierten Tierschützern.

Ich sehe es als meine Aufgabe, als Betreiber einer Hundeschule im Sinne des Tierschutzes jedwede Warnung auf Giftköder, Tiermisshandlung oder sonstige Gefahren für Hunde und alle anderen Tiere ernst zu nehmen.

Mein Team und ich sehen es als erforderlich an, in solchen Fällen zunächst eine Warnung auszusprechen und im Folgenden zu verifizieren, inwiefern Tatsachen die Warnung rechtfertigen. So sind wir auch in oben genannter Annahme vorgegangen. Der zeitliche Verzug, den die eigene Prüfung auf Wahrheitsgehalt mit sich bringen würde, lässt wertvolle Zeit der Warnung vergehen. Wir würden es uns nicht verzeihen, wenn in diesem Zeitraum ein Hund zu Schaden kommt, weil wir Informationen zurückgehalten haben.
Was Anzeigenerstattung beziehungsweise Ermittlungen nach Tätern angeht, überlassen wir dies grundsätzlich den zuständigen Ermittlungsbehörden, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Ordnungsamt. Hier ermutigen wir grundsätzlich, jeden Betroffenen / Geschädigten selbst Anzeige zu erstatten, da nur dieser die entsprechenden Fakten kennt, die die Behörde für gezielte Ermittlungen erfordert.

Zu den vereinzelt auftretenden Vorwürfen, wir würden mit dieser Warnung Eigenwerbung betreiben, ist zu sagen, dass uns oder anderen Hundeschulbetreibern zukünftig JEDE öffentliche Warnung oder Sensibilisierung auf Gefahren für Tiere als Eigenwerbung ausgelegt werden könnten. Grade Betreiber von Hundeschulen werden wohl auch zukünftig mit solchen Unterstellungen leben müssen. Was uns jedoch nicht davon abhalten wird, im Sinne des Tierschutzes zu verhindern, dass Hunde (Tiere) durch was auch immer zu Schaden kommen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Hundeschule DHK

Verweis: http://www.mimikama.at/allgemein/kein-fake-aufklrung-zur-warnung-der-hundeschule-dhk/

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