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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Abermals machen sie sogenannte Kreditspammer auf Facebook breit. Mit ihren dubiosen Statusbeiträge und Angeboten locken sie Nutzer in die Falle, die sich generell in einer schweren finanzielle Lage bereits befinden.

Wie gehen diese Betrüger vor?

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Sie hinterlassen in Ihrem Profil sowie auf Seiten und vor allem in Facebook-Gruppen immer wieder Beiträge und Kommentare wie z.B. diesen:

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Oder gerade aktuelle dieser hier:

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Der aktuelle Beitrag als Wortlaut:

Zu Ihrer Aufmerksamkeit(Achtung)
Angebot ernsten Leihens mit einem 3 % Zinssatz bin ich eine Privatperson, die Leihens mit einem Satz von 3 % allen Personen im Bedürfnis anbietet(schenkt). Ich biete(schenke) meine Reisefertigen von 2000 € nach 800.000 € mit einem 3 % Zinssatz an und Sie werden das Leihen im Laufe von 48 Stunden(Uhr) in meist haben. Ich mache es auf den folgenden Gebieten: finanzielles Leihen – unbewegliches Leihen – zur Bereiten Autoinvestition Bereit – Befestigungsschuld – Rückkauf persönlichen Bereiten Kredites(Vertrauens) – sind Sie getan. Bitte kontaktieren Sie mit mir für mehr Informationen vom direkten courriel: crolardf@gmail.com

Um welche Beiträge handelt es sich auf Facebook?

Bei solchen Profilen bzw. Kommentaren und Statusbeiträgen handelt es sich um BETRUG!

Diese Angebote richten sich vor allem an Nutzer, die von ihrer Hausbank keinen Kredit mehr bekommen.

Solche Profile geben an, dass sie ein eigenes Kapital besitzen und das sie Privatkredite vergeben und dies zu einem lukrativen Zinssatz und mit einer Wahnsinnigen Laufzeit.

Diese Masche nennt sich Vorschussbetrug!

Solche Angebote sind auf Facebook schon seit Jahren zu sehen. Meist werden für diese Fake Profile Fotos im Internet geklaut und für das Fake-Profil verwendet.

Wie lauft der Betrug ab?

Reagiert ein Nutzer, dann werden von diesem relativ rasch persönliche Daten sowie eine Kopie des Passes verlangt. Dem Ersteller der “Kreditangebote” geht es nicht um die Vermittlung günstiger Kredite, sondern es wird schamlos die Notlage eines Nutzers ausgenutzt. Es entstehen zusätzliche Kosten (wie “Bonitätsauskunftskosten”) und wenn man hier nicht aufpasst, ist man plötzlich an Verträge gebunden, die gar nichts mehr mit einem Kredit zu tun haben. In einem anderen Falle ging es um einen Kreditbetrag in der Höhe von 1.900 EUR.

Hier sollte jedoch der Nutzer vorab einmal 180 EUR Euro überweisen. Diese 180 EUR wären als Bearbeitungsgebühr gedacht gewesen.

Das Problem ist, dass viele Menschen in einer derartigen Not bzw. verzweifelt sind, dass sie den Betrug gar nicht erkennen und diese 180 EUR bezahlen.

Sollte man einen Kredit benötigen, dann sollte man IMMER seine Hausbank aufsuchen! Wenn auf dieser eine Kreditzusage verweigert wird, dann erhält man im Normalfall auch nirgendwo anders ein Darlehen und schon gar nicht auf Facebook!

Tipps zum Schutz vor Kreditbetrügern auf Facebook

  • Bei dubiosen Kreditangeboten auf Facebook können sie fast sicher sein, dass hier Betrüger dahinter stecken.
  • Verdächtige Profile sowie Angebote können sie direkt bei uns melden. Senden sie dazu bitte eine E-Mail an spoof@mimikama.at
  • Geben Sie Unbekannten ONLINE niemals Ihre persönlichen Daten weiter. Mag logisch klingen, aber es gibt Tausende Nutzer die daran nicht denken.

So erkennen Sie Kreditbetrüger auf Facebook

  • Das jeweilige Profil spricht oft ein holpriges Deutsch
  • Es gibt ein auffälliges niedrigeres Zinsversprechen.
  • Sicherheiten / Absicherungen werden nicht angefordert
  • Dubiose E-Mailadresse

Weiterführende Artikel: So arbeiten Kreditbetrüger auf Facebook