Artikelbild: Shutterstock / Von Davidovka
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WhatsApp ist immer noch kostenlos, trotzdem versuchen Betrüger, Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

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Diese Email ist ein anschauliches Beispiel dafür:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Ihrе јährlісhе IΝ-Dіеnѕt Vеrfаllеn іn 48 Ѕtundеn.

WhаtѕАрр ID : 496839IМ

Vеrlängеrn Sіе Ihr Jаhrеѕаbοnnеmеnt !

Віttе еrnеuегn, ѕο ѕсhnеll wіе möglісh dеn Vеrluѕt аllеr Μеdіеn Zu νеrmеіdеn
(Vіdео, Fоtоѕ … )

Dаnkе, WhаtѕΑρρ Κundеnѕегνісе

Wer den obigen Text des Mailinhaltes aufmerksam anschaut, wird feststellen, dass manche Buchstaben nicht so aussehen, wie sie sollten. Das hat einen Grund:
In der Mail befindet sich beim normalen Lesen zwischen den Worten unsichtbar ein weißes „I“, welches die Wörter voneinander trennt, zudem wurden diverse Wörter mit kyrillischen Buchstaben geschrieben, die unserem Zeichensatz ähneln. Dadurch verhindern die Betrüger, dass die Mail allzu schnell von Spamfiltern erkannt werden.

Wenn man den Text markiert, erkennt man die unsichtbaren "I"
Wenn man den Text markiert, erkennt man die unsichtbaren „I“

Diese Merkmale sowie die sehr fehlerhafte Rechtschreibung (sowie die Tatsache, dass WhatsApp kostenlos ist), sollten einen schon mißtrauisch machen.

Ohne hinreichenden Online-Schutz vor Seiten, die einem davor bewahren, sensible Daten in Formulare einzugeben, kommt man auf ein solches Zahlungsformular:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Natürlich sind die Betrüger an den Kreditkartendaten interessiert, da diese sich wunderbar mißbrauchen und/oder im Darknet weiterverkaufen lassen.

Gibt man hier nun seine Daten ein (wir konnten dies mit Buchstaben- und Zahlensalat bewerkstelligen, was zeigt, wie schlecht das Formular programmiert wurde), wird man auf die offizielle WhatsApp-Seite umgeleitet. Die Betrüger freuen sich nun, mit den Daten weitere Schandtaten durchführen zu können.

Fazit

Sollte WhatsApp jemals kostenpflichtig werden, dann wird dies ganz sicherlich überall in der Presse, natürlich auch bei uns, verlautbart werden.
Als Nutzer sollte man ohnehin niemals Links in verdächtigen Mails anklicken und immer auf den Internetseiten eines Instituts oder Organisation überprüfen, ob etwas mit einem Account nicht in Ordnung ist.

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