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Das gibt es doch nicht? Sind sie wieder da? Die schrecklichen “Unfall-Videos” auf Facebook?

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Im Jahre 2014 sind sie immer wieder auf Facebook aufgetaucht. Die angeblichen Horror-Videos von Menschen, die sich bei irgendwelchen Achterbahnunfällen verletzt haben – oder im schlimmsten Falle sogar verstorben sind. Keines der erwähnten Videos war wahr. Die schrecklichen Vorschaubilder, in Kombination mit reißerischen Überschriften, dienten nur dazu, dass man Facebook-Nutzer auf dubiose Seiten lockte. Drei Jahre war Ruhe und nun dürften diese dubiosen Videos wieder auftauchen. So wie man in diesem aktuellen Fall gerade wieder erkennen kann.

Aktueller Screenshot eines Statusbeitrags auf Facebook mit der Überschrift: “[Video] Mehrere verletzt nach Achterbahn Unfall in Disneyland”

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Klickt man auf den Statusbeitrag, dann wird man auf eine externe Webseite umgeleitet. Es macht den Anschein, dass man sich hier nun ein Video ansehen kann. Doch dem ist nicht so, denn sobald man auf den “Play-Button” klickt, wird man aufgefordert, das Video zuerst mit seinen Freunden zu teilen.

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Unter dem Video scheinen noch zwei Kommentare auf, welche dazu dienen, dem Nutzer das Ganze glaubhaft zu machen. Fakt ist, dass diese Kommentare Fakes sind. Genau so wie auch die beiden Profile.

Und nun ?

Hat man das Video auf Facebook geteilt, erscheint eine weiteres Fenster. Angeblich müsse man sich nun zuerst einer “Altersüberprüfung” unterziehen, denn das Video sei erst ab dem 13. Lebensjahr frei gegeben.

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Und genau hier beginnt nun das Drama!

Hinter dem “Überprüfen” Button verstecken sich unzählige Gewinnspiele. Alle diesen Gewinnspiele stammen von sogenannter “Lead-Generierung”. Der Nutzer füllt im schlimmsten Falle diese Formulare aus und wird am Ende mit Spam-Werbung zugeschüttet. Ob es da jemals etwas zu gewinnen gibt, kann man nicht beantworten. Es hat in Wahrheit auch mit der Ausgangslage, nämlich einen angeblichen Unfall in einer Achterbahn, gar nichts mehr zu tun.

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Ergebnis:

Nachdem 2014 die ersten Videos aufgetaucht waren, hat sich auch drei Jahre später nichts geändert. Noch immer versucht man, mit dieser fiesen Masche diverse Nutzer in die Falle zu locken.