Artikelbild: Shutterstock / Von Chepko Danil Vitalevich
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Auf Facebook versuchen Betrüger wieder einmal Nutzer abzuzocken!

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Der Betrug über die Mitleidsmasche! Betrüger verteilen im Moment abermals erfundene Geschichten um Facebook-Nutzer abzuzocken. Diese Geschichten werden entweder als Statusbeitrag veröffentlicht oder direkt über den Messenger versendet. Man findet sie aber auch bei diversen Seiten-Bewertungen vor. Traurige Bilder, mitleiderregende Geschichten, harte Schicksale: Betrügern und Scammern ist kein Mittel zu pietätlos, um mit ihren Betrugsmaschen Aufmerksamkeit zu bekommen. Ganz neu und vielfach lesbar: “Anscheinend habe ich einen Halskrebs, der todkrank ist, mein Arzt hat mir gerade gesagt, dass meine Tage aufgrund meiner schlechten Gesundheit gezählt werden.”

Mit Statusbeiträgen wie diesen hier drücken Betrüger gewaltig auf die Mitleidsdüse, erwecken mit ihren Inhalten aber auch gleichzeitig die Gier der Menschen:

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Der Statusbeitrag als Wortlaut:

Entschuldigen Sie mich für diese Art der Kontaktaufnahme, ich teile diese Informationen auf diese Weise, weil ich einer Person, die in GOTT wächst, ein Geschenk meines Vermögens geben möchte. Anscheinend habe ich einen Halskrebs, der todkrank ist, mein Arzt hat mir gerade gesagt, dass meine Tage aufgrund meiner schlechten Gesundheit gezählt werden. Ich habe vor, alle meine Waren zu spenden, da ich 120.000 € auf meinem Konto habe und dies nicht der Bank überlassen möchte. Ich suche jemanden, der mein Vermögen erben kann. Wenn also jemand daran interessiert ist, mein Eigentum zu erben, kann er mich per E-Mail kontaktieren, um mehr Gründe für meine Spende zu haben.
Hier ist meine E-Mail-Adresse: [email protected]

Hinweis: Die Spendensumme sowie die E-Mailadressen können sich hier immer wieder ändern. Es gibt unterschiedliche Beiträge auf Facebook dazu.

Es handelt sich hierbei um einen sogenannten “Vorschussbetrug”

Diesen kennen wir bereits von diversen dubiosen Kreditangeboten auf Facebook. Wir haben u.a. hier darüber berichtet.

Solche Angebote wurden in der Vergangenheit zuhauf verschickt. Sei es per E-Mail aa oder auf dem Weg über Soziale Netzwerke… am Ende wollen diese Betrüger an euer Geld.

Verschickt werden solche Betrugsversuche unter anderem von der so genannten Nigeria Connection, die ihre Opfer um den Finger zu wickeln versucht, um dann dank der entstandenen emotionalen Nähe um einen finanziellen Vorschuss bitten zu können.

Meldet man sich also auf das oben genannte Angebot, in diesem Falle per E-Mail, kann man sich zu fast 100% sicher sein, dass man erst mal Transaktionsgebühren von mehreren Tausend Euro zu berappen hat, ehe man in den Genuss der genannten Spende kommt – oder auch nicht, denn es wird höchstwahrscheinlich keine Spende geben.

Die Nigeria Connection ist aber keine strukturierte Organisation, sondern es handelt sich hierbei um verschiedene Gruppen von afrikanischen Betrügern. Diese Betrüger leben zum Teil in Europa und zum anderen Teil in Nigeria.

Diese Internetbetrüger haben sich auf Kreditkartenbetrug, Dokumentenfälschung, Vorschussbetrug uvm. spezialisiert und sind seit geraumer Zeit auch mit vielen Fake-Profilen auf Facebook unterwegs.

Sie kontaktieren ahnungslose Facebook-Nutzerinnen, gewinnen ihr Vertrauen und geben nach einiger Zeit vor, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden.

Zusammengefasst:

Es wird kein Erbe bzw. wie in diesem Falle keine Spende geben. Auch sonst gibt es eher kaum jemanden im Internet, der so liebenswürdig und freundlich ist und unbedingt sein Geld verschenken möchte. Also tut es ihnen gleich und verschenkt nicht blindlings Geld an Internet-Bekanntschaften, die ihr noch nie real gesehen habt!

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