Abofalle kommt per SMS und gefälschtem Post-Gewinnspiel

Abofalle kommt per SMS und gefälschtem Post-Gewinnspiel

Von | 7. Oktober 2019, 12:29

Eine SMS lockt zu einer fiesen Abofalle und präsentiert sich im Design von der Post. Am Schluss soll der Teilnehmer monatlich 85 Euro bezahlen.

Die Abofalle kommt per SMS und lockt auf eine externe Webseite im Corporate Design der Post.

Angeblich gehört der Empfänger zu einem der 10 glücklichen Kunden, die für eine Verlosung ausgewählt wurden. Dies ist jedoch eine Falle, denn am Ende bekommt man lediglich die Chance auf ein Paar Schuhe – im Tausch gegen 85 Euro monatlich!

Dies wird aber nicht sofort klar, am Ende findet man aber folgende Bedingungen im Kleingedruckten:

DER GEWINNER WIRD DIREKT PER E-MAIL BENACHRICHTIGT!

Alle Neukunden nehmen an der Verlosung für das gezeigte Kampagnenprodukt teil. Wenn Sie zu den glücklichen Gewinnern gehören, werden Sie direkt per E-Mail kontaktiert. Dieses Sonderangebot beinhaltet ein 3-Tage(-s) Probe-Abo eines angeschlossenen Abonnement-Services. Danach wird Ihre Kreditkarte automatisch mit der monatlichen Abo-Gebühr (85 EUR) belastet. Wenn Sie aus irgendeinem Grund mit dem Service nicht zufrieden sein sollten, können Sie mit einer Frist von 3 Tagen kündigen. Das Abonnement verlängert sich monatlich, sofern keine Kündigung erfolgt. Diese Kampagne läuft zum 31. Dezember 2019 aus.

Ich habe meine Daten angegeben – was kann ich tun?

Gibt es Kontaktdaten, kannst du versuchen das Abo zu kündigen. Verlange eine sofortige Kündigung und Rückerstattung der abgebuchten Beträge.

Erhältst du keine Antwort, setze dich schnellstmöglich mit deinem Kreditkarteninstitut in Verbindung. Erkläre deine Lage und ersuche um Rückerstattung der abgebuchten Beträge. Versuche auch den Abo-Anbieter für weitere Abbuchungen von deiner Kreditkarte zu sperren, sofern dies möglich ist.

Info: Beträge, die ohne deine Zustimmung abgebucht wurden (z.B. Beträge, auf die beim Kauf nicht ausreichend hingewiesen wurde oder die über den Wert Ihrer Bestellung hinausgehen), sind gemäß § 67 Zahlungsdienstleistungsgesetz 2018 von Ihrem Zahlungsdienstleister zurückzuerstatten.

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