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“Albtraum für Faultiere: Ab Juli keine Mindestsicherung und Arbeitslosengeld mehr”. So beginnt ein Statusbeitrag, zu dem wir in den letzten Tagen immer wieder Anfragen erhielten.

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Angeblich sei der Staat so hoch verschuldet, dass es ab Juli kein Arbeitslosengeld sowie keine Mindestsicherung mehr geben wird.

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Stimmt das?

Liebe Internetuser! Seit Jahren berichten wir immer wieder über Fakes, Unwahrheiten sowie aber auch über Satireseiten. Und zwar dann, wenn Satire als solche nicht erkannt wird.

Unsere Anliegen:

Prüft bitte immer, WER etwas geschrieben hat, OB ein Nachweis für das Geschriebene vorhanden ist und WIE dieser Nachweis zu bewerten ist. Wenn man das einhält, dann kann man so manche Tage überstehen, ohne sich bis auf die Knochen zu blamieren. Und für den Blutdruck ist das auch zum Vorteil.

Leute, Puls und Attitüde einen Gang runter und einmal kurz schauen, wer diese Meldung verfasst hat, wer genau dieser “Pressehai ist. Also Seite anklicken ins Impressum gucken und wenn keines vorhanden ist, dann einfach mal zum Ende der Seite scrollen. Da kann man nämlich folgendes erkennen:

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Es handelt sich also um “Satire” und alle Artikel beim “Pressehai” sind frei erfunden.

Der Pressehai

Nun ja, es ist nicht das erste Mal, dass der Pressehai aufgefallen ist. Der Pressehai veröffentlicht immer wieder Meldungen, welche das rechtspopulistische Meinugsmilieu bedienen. Kann man machen. Diese Satiremeldungen bestehen dann letztendlich meist aus nur 4 – 6 Sätzen an Inhalt, der Schwerpunkt liegt in den Titeln und der jeweiligen Artikelvorschau auf Facebook.

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Diese lösen dann oftmals Empörung aus.

Satire als Deckmantel?

Neuerdings fällt auf, dass einige Seiten krude Theorien als Satire verkaufen, der Leser jedoch an dieser Stelle keine Satire vermutet. Unter dem Tucholsky-Deckmantel “Was darf Satire? Alles.” werden schonungs- und vor allem humorlos, alle Arten von Themen aus dem rechtspopulistische Meinugsmilieu bedient. Zur Freude des Blutdrucks ihrer Leser, denn der springt.

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