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Weddersleben – Nach der Bedrohungslage mit anschließendem SEK-Einsatz bei dem ein 28-jähriger getötet wurde, gibt es eine erste Auswertung des Tatortes.

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Im Zimmer des Betroffenen wurden neben der automatischen Kriegswaffe sieben weitere Langwaffen, drei Pistolen, eine Vielzahl an Hieb- und Stichwaffen sowie Substanzen zur Herstellung von Sprengmitteln/Pyrotechnik gefunden.

Die Kriegswaffe befindet sich zurzeit im Landeskriminalamt zur Begutachtung. Die restlichen Waffen und Substanzen verbleiben vorerst bei der zuständigen Kriminalpolizei und werden auf ihre Echtheit und Herkunft überprüft.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen werden mit hoher Intensität fortgeführt.

Quelle: Polizeidirektion Sachsen



Weddersleben – Am Dienstag Vormittag, 11.07., wurde die Polizei über eine Bedrohungslage in der Bahnhofstraße in Weddersleben unterrichtet. Ein 28-jähriger aus dem Ort soll nach innerfamiliären Streitigkeiten mindestens ein Familienmitglied mit einer Waffe bedroht haben. Danach soll sich der Mann in seinem Zimmer des Wohnhauses verschanzt haben.

Aufgrund der Gefährdungslage wurden Beamte des Spezialeinsatzkommandos hinzugezogen. Vor Ort bestätigte sich die Lage.

Die Spezialkräfte betraten in der Folge das Haus, indem sich noch zwei weitere geschädigte Angehörige befanden. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete der Betroffene unmittelbar nach Betreten des Obergeschosses seine Zimmertür und schoss mit einer automatischen Kriegswaffe auf die eingesetzten Kräfte. Dabei wurde ein 27-jähriger SEK-Beamter durch einen Schuss schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Daraufhin erwiderten die Beamten das Feuer, wobei der Angreifer getötet wurde.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an