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Gudow:  ein Toter bei Unfall auf der Autobahn – Mann machte “Selfie” auf Fahrbahn

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Wie ‘LN Online’ berichtet, wurde am 30. April 2017 gegen 11:40 Uhr ein 22-Jähriger auf der Autobahn von einem Audi A6 erfasst, nachdem er offenbar ein “Selfie” bei der Mittelschutzplanke gemacht hatte.

Auf dem Weg von der Planke zur Raststätte zurück wurde der 22-Jährige von einem 73 Jahre altem Autofahrer erfasst – der Fahrer hatte keine Chance auszuweichen.

Der junge Mann, der aus Schottland stammen soll, war vermutlich sofort tot.

Mehrere Zeugen hatten unabhängig voneinander ausgesagt, dass drei Männer auf der Autobahn “Selfies” gemacht hätten.

Laut Polizei waren die Freunde am Abend zuvor in Hamburg und mit der Bahn sowie Taxi nach Gudow zum übernachten gefahren. Die zwei Begleiter wurden von einer Notseelsorge betreut.

„Die Männer sind deutlich alkoholisiert und momentan nicht vernehmungsfähig“,

so Polizeisprecher Muhtz.

Der Fahrer des Audi A6 wurde ambulant behandelt und der Familie übergeben, das Fahrzeug wurde zunächst sichergestellt.

Um die zweifelsfreie Identität des Toten festzustellen ordnete die Lübecker Staatsanwaltschaft die Beschlagnahmung des Leichnams an.

Polizei warnt vor gefährlichem Trend!

Die Polizei Merseburg tritt diesem „Selfie“-Trend sehr ernst entgegen, denn es ist nicht das erste Mal, dass sich Menschen in Lebensgefahr bringen, um ein Selfie im Gleisbett oder auf einer Fahrbahn zu machen.

Die Deutsche Bahn erinnert ebenfalls daran, dass sich Menschen bei solch gefährlichen Aktionen mit dem eigenen Leben spielen:

„Gleis-Selfies“ können auch ordentlich kosten!

Das unerlaubte Betreten von Bahn- und Gleisanlagen wird mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet.

Bei konkreter Gefährdung des Eisenbahnbetriebs könne dies auch zu einer Freiheitsstrafe mit bis zu zehn Jahren münden.

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