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Es klingt wie aus einem Krimi. Er handelt von falschen Polizisten und Call-ID-Spoofing.

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Die Polizei Brandenburg berichtet: Dank der engagierten Arbeit unserer Kollegen wurde am Ende schließlich alles gut.

Was war passiert?

Es ist Donnerstag, der 05.10.2017, als das Telefon in der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland klingelt. Am anderen Ende der Leitung spricht ein Kollege der Kriminalpolizei:

„Einsatzort: Strausberg bei Frau X., 79 Jahre. Sie wird gegenwärtig durch eine falsche Polizeibeamtin namens Müller am Telefon aufgefordert, noch in den Nachmittagsstunden 19.000 € von der Bank abzuholen.“

Durch die Information alarmiert, machen sich zwei Kollegen auf den Weg zur Rentnerin und klingeln an der Haustür. Niemand öffnet. Vielleicht ist es schon zu spät?

Zwischenzeitlich war die Seniorin den Anweisungen der falschen Polizistin gutgläubig gefolgt, auch weil im Display des Telefons eine Telefonnummer mit der Endung -110 zu lesen war – eine technische Raffinesse und Zeugnis der Gewieftheit der Betrüger.

Kurze Zeit später starten die Beamten einen neuen Versuch und haben Glück. Auf den Betrugsfall angesprochen erzählt die Frau, dass sie die Höhe ihrer Ersparnisse bereits preis gab, das Geld von der Bank abgeholt und mit einem Paket an eine ausländische Adresse versendet hat.

Schnellen Fußes eilen die Beamten zur nahegelegenen Poststelle. Kurz vor Ladenschluss schaffen sie es in die Filiale. Doch zu spät, die Sendung war bereits weg. Durch die sofortige Rückverfolgung des Pakets konnte jedoch das Postfrachtzentrum lokalisiert werden. Nichts wie hin!
Das Paket konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Im Inneren die wertvolle Fracht: 38 x 500 € – Scheine. Eine Rettung in letzter Sekunde.

Quelle: Polizei Brandenburg Facebook

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