Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung
- Sponsorenliebe | Werbung -

Nachdem ein 19-Jähriger seine Ex-Freundin und dessen neuen Freund über Facebook mit dem Tode bedroht hatte, wird er nun zu einer Jugendstrafe von 2 Jahren verurteilt

Wie die Augsburger Allgemeine auf ihrer Website berichtete, wurde ein 19-Jähriger am Donnerstag vom Augsburger Amtsgericht zu einer Jugendstrafe von 2 Jahren und zwei Monaten verurteilt, da er seine 16-jährige Ex-Freundin und ihren neuen Freund über Facebook mit dem Tode bedrohte.

Im April diesen Jahres hatte er auf der Pinnwand seiner ehemaligen Partnerin geschrieben, dass er ihr und ihrem neuen Freund “die Zunge abschneiden, die Hände abhacken, die Augen ausstechen und die Kehle durchschneiden” werde.

Auf der Facebook-Seite der 16-Jährigen entbrannte eine Diskussion, in die sich die Mutter des Mädchens und die Tante des neuen Freundes ebenfalls einmischten.

Die Jugendliche hat seit Jahren psychische Probleme und hatte dem 19-jährigen Täter via WhatsApp mitgeteilt, dass sie eine Auszeit von der Beziehung haben wolle – Monate später kamen die Todesdrohungen.

“Ich habe nicht geglaubt, dass er das machen würde, aber er ist unberechenbar”,

so der momentane Freund der 16-Jährigen und ging zur Polizei.

Das Jungendschöffengericht hatte eine Gesamtstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten veranlasst, nachdem der Angeklagte zu jenem Zeitpunkt auf offener Bewährung war. Er und ein Kumpel hatten versucht einen Rollstuhlfahrer mit einer Schreckschusswaffe zu überfallen und handelte mit Drogen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es kann jedoch zu keiner Bewährung mehr ausgesetzt werden.

“Ich hätte an dem Abend das Handy weglegen sollen”,

gab der 19-Jährige zu.

Quelle: Augsburger Allgemeine

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady