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Freitag, 22 Oktober 2021

Die Geschichte zum teuersten Furz in Wien

Mann furzt Polizei an und muss 500 € zahlen. Kostet ein Furz in Wien nun so viel Geld? Waren es rebellische Flatulenzen oder ein Durchschnitts-Schas?

Was der Furz nun genau war, können wir nicht ergründen. Fakt ist jedoch: Ja, tatsächlich hat ein 22-Jähriger eine 500 € Strafe bekommen, weil er nach Angaben der Polizei den öffentlichen Anstand verletzt habe.

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Auf Social Media taucht dazu an vielen Stellen ein Foto von der Strafverfügung auf. Dieses Foto ist tatsächlich echt und man erfährt, wann da diese teuren Darmwinde entwichen sind.

Es war also 0:40 Uhr am 5. Juni, als dem jungen Mann im 8. Wiener Gemeindebezirk am Bennoplatz der Furz entglitten ist. Die Begründung für die 500 € Strafe lautet:

Sie haben den öffentlichen Anstand verletzt, indem Sie vor Polizeibeamten laut einen Darmwind haben entweichen lassen.

Damit habe der Mann gegen die Rechtsvorschrift §1 Abs. 1 Z. 1 WLSG verstoßen und sich somit eine Strafe von 500 € eingefangen, die er binnen 5 Tagen zahlen sollte.

Ist nun jeder Furz in Wien teuer?

Müssen wir in Wien nun damit rechnen, dass bei jedem Furz 500 € fällig werden? Darauf hat die Polizei eine Antwort: Nein! Angeblich habe das generelle Verhalten des Mannes dazu geführt, dass der Furz als provokative Aktion gewertet wurde. Auf Twitter schreibt die Polizei Wien:

Natürlich wird niemand angezeigt, wenn einmal versehentlich „einer auskommt“. Der Angezeigte verhielt sich jedoch während der gesamten vorangegangenen Amtshandlung bereits provokant und unkooperativ. Er erhob sich leicht von der Parkbank, blickte die Beamten an und ließ offenbar in voller Absicht einen massiven Darmwind in unmittelbarer Nähe der Beamten ab. Und anfurzen lassen sich die Kollegen dann doch eher ungern. 

„Es war ein Durchschnitts-Schas“

Der 22-Jährige sieht die Situation um seinen Furz wiederum anders. In einem Interview mit der Kronenzeitung spricht er davon, dass sein Furz alles andere als ein massiver Darmwind gewesen sein, sondern eher ein Durchschnitts-Schas. Also ein ganz normaler Furz.

Dieser sei laut ihm auch keine provokante Geste gewesen, sondern dem Essen geschuldet, welches er zuvor bei seiner Großmutter bekommen habe. Man liest im Artikel der Kronen-Zeitung:

„Aber ich war fünf Meter von der Polizei entfernt. Die haben das locker genommen.“ Es sei auch keine Attacke gewesen, schuld war vielmehr „Omas Bohnensterz“

Wer nun richtig liegt, wissen wir nicht und können wir nicht beurteilen. Der Streit um a Schas wird wohl noch weitergehen.

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